Browsing by Author "Žagar, Ludvik"
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- ItemAbhängigkeit der spezifischen Oberfläche technischer Glaspulver von der chemischen Zusammensetzung(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1967) Žagar, Ludvik; Arlt, UweDie an Kalk-Natron-Gläsern durchgeführten Untersuchungen gaben keinen Anhaltspunkt, eine Abhängigkeit der spezifischen Oberfläche von der chemischen Zusammensetzung anzunehmen. In Fortsetzung dieser Arbeitsrichtung wurden 25 technische Glaserzeugnisse auf die Feinheit etwa 30 bis 60 µm zerkleinert und die spezifische Oberfläche dieser Pulver nach der Adsorptionsmethode gemessen sowie andere mikromere Kennzahlen ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Streuung der Einzelwerte um den gemeinsamen Mittelwert bei diesen Glaspulvern wesentlich größer ist und außerhalb der Fehlergrenze liegt. Da ein funktioneller Zusammenhang zwischen der spezifischen Oberfläche und anderen mikromeren Eigenschaften der Glaspulver nicht erkennbar war, wurden die Ergebnisse einer einfachen Korrelationsanalyse unterworfen. Diese Analyse ergab, daß der Zusammenhang zwischen der spezifischen Oberfläche und der Dispersität der Pulver unbedeutsam ist. Auch der Einfluß der Wandstärke der Erzeugnisse auf die spezifische Oberfläche ist völlig insignifikant. Um den Einfluß der chemischen Zusammensetzung statistisch zu überprüfen, wurde eine mehrfache Korrelationsanlage durchgeführt, wobei die spezifische Oberfläche als Zielgröße und die 9 Glaskomponenten, die etwa 99% der Glassubstanz ausmachen, als Einflußgrößen eingesetzt wurden. Diese Analyse ergab, daß nur der Einfluß der Oxide B2O3, MgO und K2O statistisch gesichert ist.
- ItemBeitrag zur Bestimmung der spezifischen Oberfläche von Glaspulvern und deren Beziehung zu den aus der Korngrößenanalyse ermittelten statistischen Parametern(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1966) Žagar, Ludvik; Krause, GerhardVon 23 Kalk-Natron-Gläsern mit planmäßig abgestufter Zusammensetzung wurden Pulverfraktionen in den Grenzen 37,7 bis 60,3 µm hergestellt. Die spezifische Oberfläche der Grieße wurde nach der Adsorptionsmethode ermittelt. Die Alterung der Oberfläche wurde in Abhängigkeit von der Zeit und den Lagerungsbedingungen überprüft. Die Verteilung der Korngrößen wurde mit dem Endter-Zähler und dem Coulter-Counter ermittelt. Die Anzahl der Körper pro Gramm des Pulvers wurde ausgezählt. Eine Abhängigkeit der direkt gemessenen Größen sowie der aus diesen auf statistischem Wege abgeleiteten Kennzahlen von der chemischen Zusammensetzung der einzelnen Pulver konnte nicht festgestellt werden.
- ItemElektrische Leitfähigkeit von Gläsern auf Grund der Dissoziationstheorie von Myller(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1971) Žagar, LudvikAuf Grund der Vorstellungen und Messungen von Myller [1] und eigenen Messungen von Papanikolau [9] wird von den strukturellen Besonderheiten der Gläser ausgehend die elektrische Leitfähigkeit der Gläser gedeutet und formelmäßig fixiert.
- ItemHerstellung und Untersuchung einiger radioaktiver Gläser mit ⁹⁰Sr als Hauptkomponente(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1977) Klinger, Otto-Eberhard; Žagar, LudvikEinige Gläser mit hohem Strontiumgehalt, in denen die Strontiumkomponente durch das radioaktive Isotop ⁹⁰Sr vertreten war, wurden in heißen Zellen erschmolzen. Es wird über die Entwicklung der hierfür notwendigen Vorrichtungen, über das Erscheinungsbild der erschmolzenen Gläser und über ihre chemische Beständigkeit gegenüber Wasserangriff berichtet. Preparation and investigation of some radio -active glasses with ⁹⁰Sr as a major component Some glasses of high strontium content, the strontium being the radioactive isotope ⁹⁰Sr, were melted in hot cells. The development of the necessary techniques, the appearance of the molten glasses and their chemical durability towards water are discussed. Elaboration et étude de quelques verres radioactifs ayant ⁹⁰Sr comme composant principal Quelques verres à haute teneur en strontium, dans lesquels le strontium est präsent sous la forme de l'isotope radioactif ⁹⁰Sr, sont fondus dans des cellules chaudes. On décrit la mise au point des dispositifs utilisés, l'apparence des verres obtenus et leur résistance hydrolytique.
- ItemHeutiger Stand der Anwendung von Glas als Schmiermittel beim Strangpressen von Stahl(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1968) Žagar, Ludvik; Schneider, GerdDie Frage nach der Verwendung von Glas als Schmiermittel beim Strangpressen von Metallen hat in jüngster Zeit eine gewisse Belebung erfahren. Die vorliegende Übersicht ist unter Beteiligung der beiden Partner, der Metall- und Glasfachleute, zusammengestellt worden. Sie zeigt, daß über die grundlegenden Vorgänge bei diesem Verfahren keine Klarheit besteht. Die Übersicht möge als ein Beitrag zur Diskussion über die Frage gewertet werden, ob es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, durch gemeinsame Anstrengungen an der Klärung der Grundvorgänge weiter zu arbeiten.
- ItemHydrolytische Resistenz von Caesiumsilicatgläsern(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1975) Klinger, Otto-Eberhard; Žagar, LudvikIn den ternären Systemen SiO₂-Cs₂O-BeO, SiO₂-Cs₂O-ZnO und SiO₂-Cs₂O-TiO₂ wurden Gläser gefunden, die bei hohem Caesiumgehalt gute Wasserbeständigkeit und günstige Schmelz- sowie Verarbeitungseigenschaften besaßen. In diesen Grundsystemen wurden zahlreiche mehrkomponentige Kombinationen untersucht, wobei sich als zusätzlich stabilisierende Komponenten ZrO₂ und SnO₂, einzeln und gemeinsam eingeführt, bewährten. Die Schmelzeigenschaften der außerordentlich viskosen berylliumhaltigen Gläser ließen sich durch LiO₂-Zusätze verbessern, ohne daß dabei die Wasserbeständigkeit entscheidend gelitten hätte. Als günstigstes erwies sich im System SiO₂-Cs₂O-BeO-Li₂O-ZrO₂ ein Glas mit 35,36 Gew.- % Caesium, das bei einer Auslaugung nur 0,015 % der im Glas vorhandenen Caesiummenge abgab. Diese relativen Auslaugungswerte wurden auch in den anderen Grundsystemen erreicht, allerdings nur bei Gläsern mit nur 25 bis 27 Gew.- % Caesium. Die Auslaugbarkeit der Gläser wurde zunächst orientierungsmäßig nach dem Verfahren DIN 12111 und später genauer durch flammenfotometrische Untersuchungen beurteilt. Hydrolytic resistance of caesium silicate glasses Glasses of high caesium content but having good chemical durability, melting characteristics and working properties can be found in the systems SiO₂-Cs₂O-BeO, SiO₂-Cs₂O-ZnO and SiO₂-Cs₂O-TiO₂ . Numerous multi-component glasses based on these systems with ZrO₂ and SnO₂ as stabilizers, separately or in conjunction, have been investigated. The melting properties of the unusually viscous glasses containing beryllium can be improved by the use of Li₂O without thereby impairing durability. Thus a glass with 35,36 wt. % Cs in the system SiO₂-Cs₂O-BeO-Li₂O-ZrO₂ released only 0,015 % of the caesium present in the glass. Similar leaching behaviour was attainable in the other systems but only with glasses having 25 to 27 wt. % Cs. The durability of the glasses was first estimated approximately according to DIN 12111 and later more precisely by flame photometry. Résistance hydrolytique de verres de silicate de césium Dans les systèmes ternaires SiO₂-Cs₂O-BeO, SiO₂-Cs₂O-ZnO et SiO₂-Cs₂O-TiO₂ , on a trouvé des verres à haute teneur en césium possédant une bonne resistance hydrolytique et des propriétés de fusion et de façonnage favorables. Dans ces systèmes de base, on a étudié de nombreuses combinaisons à plusieurs composants dans lesquelles les composants additionnels ZrO₂ et SnO₂ , introduits séparément ou ensemble, exerçaient une action stabilisatrice. Les propriétés de fusion des verres de béryllium à haute viscosité peuvent être améliorées par des additions de Li₂O sans que la resistance hydrolytique de ces verres n'ait à en souffrir notablement. Dans le système SiO₂-Cs₂O-BeO-Li₂O-ZrO₂ , le verre le plus favorable se révèle être un verre à 35,36 % pondéraux de césium: au cours d'une lixiviation, il ne cède que 0,015 % du césium présent dans le verre. Ces valeurs relatives de lixiviation sont également atteintes dans les autres systèmes de base, mais uniquement pour des verres ne comportant que 25 à 27 % pondéraux de césium. L'altérabilité des verres a d'abord été appréciée à titre indicatif par la méthode DIN 12111 et a été déterminée ensuite d'une manière plus précise par des études par photométrie de flamme.
- ItemOberflächenenergie von Glasschmelzen Begriff, Bedeutung und Messung(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1981) Žagar, Ludvik; Klinger, Otto-Eberhard; Stumpfe, Wiltrud; Löwer, KarinDie Oberflächenenergie ist thermodynamisch betrachtet eine freie Enthalpie und drängt deswegen einer Flüssigkeitsoberfläche die Gestalt auf, die mit dem Minimum dieser Enthalpie verbunden ist. Die Oberflächenenergie wirkt mit beim Erschmelzen eines Gemenges, bei der Läuterung der Schmelze und bei ihrer Formgebung. Die gebräuchlichsten Methoden der Messung der Oberflächenenergie von Silicatschmelzen sind die Methode des liegenden Tropfens und die Blasendruckmethode. Surface energy of glass melts Concept, significance and measurement Surface energy is thermodynamically a free enthalpy term and thus implies that the energy of a liquid surface tends to a minimum in this enthalpy. Surface energy acts during the melting of batch, in the refining of the melt and in its forming behaviour. The most useful methods of measuring the surface energies of silicate melts are the sessile drop and maximum bubble pressure techniques. Energie superficielle de fontes de verre Définition, importance et mesure L'énergie superficielle est, du point de vue thermodynamique, une enthalpie libre qui détermine le contour d'une surface de liquide, lequel correspond au minimum de cette enthalpie. L'énergie superficielle intervient dans la fusion d'une composition, dans l'affinage de la fönte et dans son formage. La déterminafion de l'angle de mouillage et la méthode de la pression des bulles font partie des méthodes les plus usuelles qui permettent de mesurer l'énergie superficielle de fontes de silicate.
- ItemÜber die Auslaugbarkeit einiger strontiumhaltiger Gläser mit der modifizierten „Soxhlet-Apparatur"(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1969) Žagar, Ludvik; Lüneberg, Hartmut; Boymanns, GerdaDie bisher beim Studium der Auslaugbarkeit von Gläsern durch Wasser benutzte „Soxhleth-Apparatur" wurde verbessert und die Abhängigkeit der Auslaugbarkeit von der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers durch das Glaspulver überprüft. Mit dieser Apparatur wurde die Auslaugbarkeit der einzelnen Bestandteile in strontiumhaltigem Glas untersucht.
- ItemÜber die elektrische Leitfähigkeit von Gläsern bei hohen Feldstärken(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1969) Žagar, Ludvik; Papanikolau, EmmanuelBei einigen Gläsern der Systeme Na2O-SiO2 ∙ Na2O-CaO-SiO2 und Na2O-B2O3-SiO2 wird die isotherme Abhängigkeit des elektrischen Stromes von der angelegten Spannung bis 9500 V gemessen. Es werden die Vorbereitung der Proben und die Meßeinrichtung beschrieben. Die jeweilige Leitfähigkeit eines Glases wird nach der Höhe des zeitkonstanten Endstromes beurteilt. Die Messungen bestätigen die bekannte Tatsache, daß bei höheren Temperaturen die Abhängigkeit des elektrischen Stromes von der Spannung nicht mehr dem Ohmschen Gesetz entspricht. Werden die Meßergebnisse nach der Ionensprung-Theorie der elektrischen Leitfähigkeit von Mott-Gurney und Seitz ausgewertet, ergeben die Versuche, daß die Sprungweite der Na-Ionen von der Temperatur und der chemischen Zusammensetzung unabhängig ist. Eine Auswertung nach der Pooleschen Beziehung und ein Vergleich mit den Ergebnissen von Vermeer an technischen Gläsern ergab eine gute Übereinstimmung zwischen den beiden Meßstellen. Die nach der Ionensprung-Theorie angenommene Sprungweite der Ionen ist größer als die nach strukturtheoretischen Überlegungen zu erwartende, und es werden verschiedene Möglichkeiten zur Deutung der Ergebnisse erörtert.
- ItemÜber die Porenstruktur von entmischten ausgelaugten Natrium-Borosilicatgläsern(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1975) Žagar, LudvikZwei Gläser mit (in Mol- %) 70 SiO₂ ; 23 B₂O₃ ; 7 Na₂O bzw. 60 SiO₂ ; 30 B₂O₃ ; 10 Na₂O wurden erschmolzen, abgeschreckt und verschieden lange bei 560, 600 und 640 °C getempert. Die entmischten Gläser wurden mit HCl und anschließend mit NaOH ausgelaugt und die Porenstruktur des Kieselsäurerestes nach dem Penetrationsverfahren (Hg) und der Sorptionsmethode (N₂) untersucht. Die Ergebnisse werden diskutiert. On the pore structure of leached phase separated sodium borosilicate glasses Two glasses of mol % compositions 70 SiO₂ , 23 B₂O₃ , 7 Na₂O and 60 SiO₂ , 30 B₂O₃ 10 Na₂O were melted, cast, and hegt treated for different times at 560, 600 and 640 °C. The phase separated glasses were then leached with HCl and NaOH, then the pore structure of the residual silica examined by the mercury penetration and nitrogen sorption methods. The results are discussed. Structure des pores de verres soude-bore-silice à s éparation de phases soumis à un essai de lixiviation Deux verres constitués respectivement (en % molaires) de 70 SiO₂ , 23 B₂O₃ , 7 Na₂O et 60 SiO₂ , 30 B₂O₃ , 10 Na₂O ont été fondus, refroidis brusquement et trempés à 560, 600 et 640 °C pendant des durées variables. Les verres à phases séparées ont été attaqués par HCl, puis par NaOH. La structure des pores du squelette siliceux a été étudiée par la méthode de pénétration (Hg) et par la methode de sorption (N₂). Les résultats sont discutés.
- ItemUntersuchung der Oberflächenbeschaffenheit einiger mit Wasser ausgelaugter Gläser mit der Wasserdampfadsorption und der elektrischen Oberflächenleitfähigkeit(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1975) Žagar, Ludvik; Arlt, UweEin Kalk-Natronglas mit höherem Na₂O-Gehalt (24 Gew.- %), ein Kalk-Natronglas mit niedrigerem Alkaligehalt (11 Gew.- %), ein Kieselglas und ein technisches Glas wurden in Form von dünnen Plättchen hergestellt. An diesen Proben wurden die Wasserdampfadsorption und die elektrische Oberflächenleitfähigkeit in Abhängigkeit vom relativen Wasserdampfdruck und von der Behandlungsdauer der Proben mit heißem Wasser unterschiedlicher Temperatur gemessen. Die Adsorptionsergebnisse wurden nach verschiedenen Verfahren ausgewertet. Bei der Behandlung einer Glasoberfläche mit heißem Wasser wird die Oberfläche teils durch Ionenaustausch, teils durch mechanische Korrosion aufgerauht. Je nach der chemischen Zusammensetzung des Glases und je nach den Behandlungsbedingungen bildet sich auf der Glasoberfläche eine mehr oder weniger dicke „Gelschicht", die durch die Ergebnisse der Wasserdampfadsorption und der elektrischen Oberflächenleitfähigkeit näher charakterisiert wird. Investigation of the surface condition of water-leached glasses by means of water vapour adsorption and surface electrical conductivity Two soda-lime-silica glasses with 11 and 24 wt percent Na₂O, vitreous silica and a commercial glass were prepared in the form of thin disks. Water vapour adsorption and surface electrical conductivity at different watet vapour partial pressures were measured on samples treated for various times at various temperatures in hot water. The adsorption data were evaluated by several different methods. Treatment of a glass surface with hot watet increases surface roughness, partly by ion exchange and partly by mechanical corrosion. A gel layer is formed, the thickness of which depends on the composition of the glass and conditions of treatment. This gel layer can be characterized by the water vapour adsorption and surface electrical conductivity measurements. Etude de l'état de surface de quelques verres lixiviés à l'eau par des mesures de l'adsorption de vapeur d'eau et de la conductibilité électrique superficielle On a préparé des lames minces d'un verre sodocalcique à teneur élevée (24 % pondéraux) en Na₂O, d'un verre sodocalcique à faible teneur (11 % pondéraux) en alcalis, d'un verre de silice et d'un verre technique. L'adsorption de vapeur d'eau et la conductibilité électrique superficielle des échantillons ont été mesures en fonction de la pression partielle de vapeur d'eau et de la durée du traitement des verres dans de l'eau chaude à différentes températures. Les résultats des mesures d'adsorption sont obtenus par diverses méthodes. Lors du traitement à l'eau chaude d'une surface de verre, la surface est altérée en partie par échange ionique et, en partie également, par un effet de corrosion mécanique. Selon la composition chimique du verre et les conditions de traitement, une „couche de gel" plus ou moins épaisse se forme à la surface du verre. Cette couche est caractérisée avec plus de précision par les resultats des mesures d'adsorption de vapeur d'eau et de conductibilité électrique superficielle.
- ItemUntersuchung der Phasenentmischung von Gläsern im System BaO-B₂O₃-SiO₂ durch Herstellung von porösen Auslaugungsprodukten(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1974) Kusnezow, Alexander I.; Žagar, LudvikGegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Kinetik der Phasentrennung in alkalifreien Borosilicatgläsern im Temperaturbereich von 750 bis 900 °C. Thermisch vorbehandelte Glasproben wurden ausgelaugt und anschließend mit Hilfe der Quecksilberporosimetrie auf ihre Struktur hin untersucht. Dabei wurde die Abhängigkeit folgender Größen von der Temperatur und der Dauer der Wärmebehandlung festgestellt: spezifisches Porenvolumen, mittlerer Porenradius, quantitative Zusammensetzung der Komponenten, die bei der Auslaugung in Lösung gegangen bzw. im Glasgerüst verblieben sind. Bei tiefen Temperaturen bilden sich sehr feine Entmischungsbereiche; bei höheren findet eine Aggregation zu größeren Bezirken statt. Es wurde gezeigt, wie sich die chemische Zusammensetzung der Phasen unter dem Einfluß verschiedener Temperaturbehandlungen ändert. Aus den Ergebnissen werden Schlußfolgerungen über die in den untersuchten Gläsern stattfindenden Entmischungsvorgänge gezogen. Investigation of phase Separation of glasses in the system BaO-B₂O₃-SiO₂ by production of porous bodies by leaching This work concerns the kinetics of phase separation in alkali-free borosilicate glasses in the temperature range 750 to 900 °C. Thermally pretreated samples were leached and then their porosities determined using mercury. This gave data for the effects of time and temperature of treatment on specific pore volume and average pore radius; the compositions of the phase removed by leaching and remaining glass network were also determined. At lower temperatures very fine phase separated regions were formed; at higher temperatures there was aggregation into larger regions. It was also shown how the chemical compositions of the regions changed with temperature of treatment. Some conclusions about phase separation in these glasses can be drawn. Etude de la démixtion des phases des verres du système BaO-B₂O₃-SiO₂ par préparation de produits de lixiviation poreux Le présent travail étudie la cinétique de la separation de phases dans les verres borosilicatés exempts d'alcalis dans le domaine de températures compris entre 750 et 900 °C. Des échantillons de verre soumis au préalable à un traitement thermique sont lixiviés et leur structure est ensuite étudiée par porosimétrie de mercure. On détermine ainsi la relation existant entre la température et la durée du traitement thermique d'une part et les grandeurs suivantes d'autre part: volume spécifique et rayon moyen des pores, composition quantitative des constituants qui passent en solution lors de la lixiviation et de ceux qui subsistent dans le squelette du verre. Aux basses températures, des domaines de démixtion très étroits se forment; aux températures élevées, on constate une agrégation en zones plus importantes. On montre la modification qui intervient dans la composition chimique des phases sous l'influence de différents traitements ther-miques. Les résultats permettent de tirer des conclusions sur les phénomènes de démixtion qui se produisent dans les verres étudiés.
- ItemUntersuchungen über die physikalisch-chemischen Vorgänge bei der Wasserauslaugung von Kalk-Natron-Gläsern(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1964) Žagar, Ludvik; Horina, Karl-HeinzIm System SiO2-Na2O-CaO wurden 23 Gläser erschmolzen und ihre Auslaugbarkeit durch Wasser nach der bekannten „Soxhlet"-Methode untersucht. Bei der Untersuchung wurden Glaspulver in der Größe 0,3 bis 0,2 mm verwendet. Die Auslaugungsprodukte wurden quantitativ ermittelt. Der Einfluß der Temperatur und der Einwirkungsdauer des Wassers wurde überprüft. Gleichzeitig wurde die elektrische Leitfähigkeit dieser Gläser im Temperaturbereich von 80 bis 150 °C gemessen. Die Ergebnisse zeigen, daß im Anfangsstadium der Auslaugung Na+ -Ionen und wahrscheinlich Ca++ -Ionen auf Grund eines Diffusionsprozesses aus dem Glas herauswandern. Bei längerer Einwirkung des Wassers und bei höheren Temperaturen tritt eine Korrosion der Oberfläche ein. Die Diffusionsgeschwindigkeit der Na+ -Ionen nimmt mit steigender Konzentration der Gläser an Na2O zu und sinkt mit zunehmender SiO2 -Menge ab. Aus der ermittelten elektrischen Leitfähigkeit der Gläser wurden die entsprechenden Diffusionskoeffizienten für Na+ -Ionen berechnet. Diese Koeffizienten sind wesentlich kleiner als jene, die aus der Auslaugbarkeit berechnet werden können. Wenn jedoch in die Beziehung von Nernst-Einstein anstelle der analytischen Na-Konzentration die elektrolytische eingeführt wird, so ergibt sich eine wesentlich bessere Übereinstimmung der Werte.
- ItemUntersuchungen von glasigen Systemen mit SrO als Hauptbestandteil(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1971) Žagar, Ludvik; Lüneberg, HartmutGlasartige Systeme mit hohem SrO-Gehalt wurden auf ihre Eignung untersucht, das aus Spaltprodukten von Kernbrennstoffen stammende Isotop 90Sr aufzunehmen und für wissenschaftliche und technische Zwecke zu konservieren. Bei den Untersuchungen wurden in erster Linie glastechnische Gesichtspunkte berücksichtigt, da strahlungstechnische Faktoren nur in beschränktem Ausmaße bekannt sind. Den Untersuchungen ist das Glassystem SrO-Na2O-B2O3-ZrO2-TiO2-SiO2 zugrunde gelegt worden, da diese Oxide die optimalen Auswirkungen auf die geforderten Glaseigenschaften haben. In den Systemen SrO-Na2O-SiO2, SrO-B2O3-SiO2, SrO-Al2O3-SiO2 und SrO-Al2O3-B2O3-SiO2 sind die Glasbildungsgrenzen für hohe SrO-Gehalte ermittelt worden. Im letztgenannten System sind SrO-Gehalte bis 65 Mol- % möglich. Im Zuge der Untersuchungen wurden etwa 170 Kombinationen erschmolzen und auf Schmelzverhalten, Kristallisationsneigung, Korrosivität, Flüchtigkeit, Dichte und Wasserbeständigkeit geprüft. Während die ungeeignet erscheinenden Zusammensetzungen nicht weiter verfolgt wurden, prüfte man die aussichtsreicheren Kombinationen genauer auf Dichte, Wasserbeständigkeit, Auslaugbarkeit der Sr-Komponente, Wärmeausdehnungskoeffizienten, Transformationstemperatur, Littletontemperatur und Viskosität in Abhängigkeit von der Temperatur.
- ItemVerhalten von Gläsern in Geschirrspülmaschinen(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1976) Žagar, Ludvik; Franek, MichalDie Untersuchungen wurden durch technologische Gemeinschaftsversuche und durch mechanochemische Überprüfung in einer Laboreinrichtung durchgeführt. Die Resistenz der Gläser hängt von ihrer chemischen Zusammensetzung, von der Behandlungsart und vom benutzten Spülmittel ab. Die Spülflüssigkeit beansprucht das Glas nicht nur chemisch, sondern auch mechanisch. Behaviour of glassware in dish washing machines The investigations were made through technological cooperation and by mechano-chemical tests in a laboratory installation. The durability of glasses depends an their chemical composition, type of treatment and composition of the washing agents used. Washing agents can attack the glass mechanically as well as chemically. Comportement des verres dans les lave-vaisselle Les études réalisées consistent en des essais technologiques effectués en collaboration et un contrôle mécanique et chimique dans une installation de laboratoire. La résistance des verres dépend de leur composition chimique, du mode de traitement et du détergent utilisé. Le liquide de rinfage attaque le verre non seulement chimiquement, mais aussi mécaniquement.
- ItemWasserbeständigkeit von technischen Gläsern auf Grund von Wasserdampfadsorption bei unterschiedlichen Temperaturen(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1981) Žagar, Ludvik; Jordan, Helmut F.Ein Spiegelglas herkömmlicher Herstellungsart mit bekannter chemischer Zusammensetzung wurde zerkleinert und die Fraktion 33 bis 63 μm abgetrennt. An diesem Glasgrieß wurden Adsorptionsversuche mit Wasserdampf bei 15 , 35 und 55 °C durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, daß bei den Isothermen im Bereich der monomolekularen Bedeckung keine Temperaturinvarianz vorhanden ist. Dementsprechend ist die monomolekulare Bedeckung der Oberfläche mit Wassermolekülen von der Temperatur abhängig und steigt mit der Temperatur an. Dieses anomale Verhalten wird darauf zurückgeführt, daß der Adsorptionsvorgang von Auslaugungsprozessen begleitet wird. Wasserdampf ist daher als Adsorbat ungeeignet für die Ermittlung der spezifischen Oberfläche von Gläsern. Vom technologischen Standpunkt aus verdeutlichen die Ergebnisse die bereits bekannte Tatsache, daß Glasoberflächen „erblinden", wenn sie länger mit einem Film aus unbewegtem Wasser bedeckt gelagert werden. Durability of commercial glasses in terms of water vapour adsorption at different temperatures Plate glass made by the usual modern process and of known composition was crushed and the fraction between 33 and 63 μm separated out. Water vapour adsorption tests were made on these grains at 15, 35, and 55 °C. The results show that in the range of monomolecular covering the isotherms are not temperature invariant. Thus the monomolecular covering of the surface with water molecules is temperature dependent and increases with temperature. This anomalous result may be due to a connection between water adsorption and leaching processes. Water vapour is thus not a suitable adsorbate for determining the specific surface of glasses. From a technical stand point the results show why the well known process of surface attack or fogging occurs when glass is left covered for a long time by a static film of water. Résistance hydrolytique de verres techniques basée sur l'adsorption de vapeur d'eau à différentes températures Une glace de fabrication courante de composition chimique connue a été broyée et la fraction de 33 à 63 μm recueillie.Des essais d'adsorption avec de la vapeur d'eau ont été effectués à 15, 35 et 55 °C sur cette poudre de verre. Les résultats montrent que l'on n'observe pas d'invariance en fonction de la température dans les isothermes qui correspondent à la formation d'une couche monomoléculaire. Conformément à cela, la formation d'une couche monomoléculaire d'eau sur la surface, croît en fonction de la température. Ce comportement anormal est attribué au fait que l'adsorption est accompagnée de processus de lixiviation. Par conséquent, la vapeur d'eau ne convient pas comme adsorbat pour étudier la surface spécifique des verres. Du point de vue technologique, les résultats attestent le fait déjà connu que les surfaces de verre se ternissent lorsqu'elles restent couvertes assez longtemps d'une pellicule d'eau immobile.