Browsing by Author "Dislich, Helmut"
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- ItemDarstellung von Mehrkomponentengläsern ohne Durchlaufen der Schmelzphase(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1971) Dislich, HelmutMehrkomponentengläser lassen sich ohne Durchlaufen der Schmelzphase herstellen, indem die das Glas bildenden Einzelkomponenten als miteinander reagierende Verbindungen in ein organisches Lösungsmittel eingebracht werden, das Lösungsmittel in Gegenwart von Luftfeuchtigkeit verdampft und anschließend auf Temperaturen maximal bis zum Transformationsbereich erhitzt wird. Dabei bildet sich das Glas über nebeneinander ablaufende Hydrolyse- und Polykondensationsreaktionen. Das Verfahren eignet sich bevorzugt zur Herstellung dünner Schichten auf Trägermaterialien. Die Darstellung kristalliner Mehrkomponentenoxide ist auf gleichem Wege möglich.
- ItemGlas-Kunststoff-Verbunde als Lichtleitsysteme(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1966) Dislich, Helmut; Jacobsen, AlfredEinleitend werden die Möglichkeiten und Grenzen der nur aus Glas bestehenden Lichtleitsysteme angedeutet. Ein Vergleich der Brechwerte der Gläser und der transparenten Kunststoffe ergibt, daß eine Kombination beider die Möglichkeiten der Lichtleitung erweitert, wenn man Glas als Kern- und Kunststoff als Mantelmaterial verwendet. Es wird über Systeme berichtet, die ultraviolettes Licht leiten, sowie über Systeme, die das sichtbare Licht leiten und sich durch einen extrem großen Öffnungswinkel auszeichnen.
- ItemHerstellung von transparenten Oxidschichten durch Tauchen(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1984) Dislich, HelmutEs wird über die Herstellung von Oxidschichten im Tauchverfahren berichtet. Das Verfahren wird im Prinzip vorgestellt an Hand des Produktes Calorex® als eines der klassischen Tauchschichtprodukte mit einer Einzeloxidschicht auf Floatglas. Die Chemie der Herstellung geht von Alkoxidlösungen aus, die über Hydrolyse- und Kondensationsreaktionen in Oxidschichten überführt werden. Die Erweiterung der chemischen Basis führt zu stöchiometrisch definierten Mehrkomponentenoxidschichten. Diese können Gläser, Keramiken oder Glaskeramiken sein. Als typisches Beispiel dient die bei 500 °C durchgeführte Herstellung von Duranglas. Aus der Vielzahl der sich mit dieser Synthese ergebenden Möglichkeiten wird eine hochtransparente, Wärmestrahlung reflektierende Indium-Zinnoxidschicht vorgestellt. Die Eigenschaftskombination dieser Schicht gibt ihr eine gute Chance als Wärmereflexionsschicht. Wird sie beidseitig auf eine Scheibe eines Isolierglasfensters aufgebracht, so wirkt dieses im Gebäude als passiver Solarkollektor.
- ItemSol-gel yesterday, today and tomorrow(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1989) Dislich, Helmut; Hinz, Paul; Arfsten, Nanning-Jörg; Hußmann, Eckart7000 years ago, the Assyrians made a multicomponent oxide glass. In the 19th century, silica glass was produced from the melt. The origin of the sol-gel process, which almost led to silica glass, stems from the same time, but soon after fell into oblivion. The first sol-gel patent in 1939 demonstrates the formation of SiO2 and TiO2 layers, and in 1953 the first layers were introduced into the market. The further industrial development of the sol-gel dip-coating process led to the present products like the blue car rear-view mirror, the antireflex coatings Mirogard® and the sun-shielding coatings IROX®. It was demonstrated in 1968 that it is possible to make glasses, glass ceramics and ceramics in a well-defined way from multicomponent alkoxides without going through the melt. The first example was the borosilicate glass Duran. After the first publication [1] and an incubation period of several years, a world-wide sol-gel development began, which still lasts, and which is probably best characterized by the slogan "better ceramics through chemistry". Besides thin layers - which probably still are the major sol-gel product - powders, fibres and objects like hollow spheres, plates, rods and tubes were developed. Often the development started with silica glass and then continued with multicomponent oxides. New products are the non-reflecting shop-window glazing Amiran® and the contrast-enhancing screens Conturan® for computer displays. The development of organically modified silicates was stimulated by the rich chemistry which is so typical for sol-gel processes. The future of the sol-gel process is characterized by the manifold chemical possibilities, like PLTZ (Pb-La-Ti-Zr oxides) for optoelectronics, PbTiO3 for piezoelectrics, NASICON (Na3Zr2Si2PO12, e.g. as a superionic conductor) or V2O5 because of its electrical conductivity, and Sb2S3 because of its photosensitivity. Enormous efforts are made for oxidic superconductors (fibres, layers). Furthermore, there ist the combination of inorganic and organic materials with a multitude of applications in photochromics, electrochromics, non-linear optics and much more.