Browsing by Author "Künzel, Helmut"
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- ItemFenster im Winter Gesichtspunkte zur Bewertung der thermischen Auswirkung großer Fensterflächen auf das Raumklima(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1969) Künzel, HelmutFenster besitzen eine geringere Wärmedämmfähigkeit als übliche Außenwände, für die — abhängig vom Wärmedämmgebiet — gewisse Mindestwerte des Wärmedurchlaßwiderstandes gefordert werden. Daher besteht bei tieferen Außenlufttemperaturen im Winter bei Fenstern eher die Möglichkeit des Auftretens von Tauwasserbildung an der raumseitigen Oberfläche als bei Wänden. Darüber hinaus ist bei größeren Fensterflächen im Winter die Auswirkung auf die raumklimatischen Verhältnisse zu betrachten (gegebenenfalls stärkere Strahlungswärmeabgabe des Menschen an die kalte Glasfläche). Bei dieser Betrachtungsweise werden zwei Gesichtspunkte nicht berücksichtigt, die im Zusammenhang mit der Beurteilung von Fensterflächen wesentlich sind: Einmal die Tatsache, daß infolge Absorption von direkter und diffuser Sonnen- bzw. Himmelsstrahlung im Glas die Temperatur von Fensterscheiben erhöht wird, zum anderen die Beeinflussung der Scheibentemperatur durch die Art und Anordnung von Heizkörpern in Fensternähe. In der Arbeit werden diese Auswirkungen an Hand von Meßergebnissen diskutiert.
- ItemNeue Untersuchungen zur Beurteilung der Wirkung von Sonnenschutzgläsern auf die sommerlichen Temperaturverhältnisse in Räumen(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1968) Künzel, Helmut; Snatzke, ChristineZur quantitativen Ermittlung der strahlungsbedingten Wärmelieferung in Räume mit doppelt verglasten Fenstern verschiedener Art wurden Untersuchungen in Versuchsräumen bei natürlicher Besonnung durchgeführt. Der zeitliche Verlauf der strahlungsbedingten Temperaturzunahme in einem Raum hängt ab von der Jahreszeit und von der Orientierung der Fensterfläche. Man kann jedoch die Vielfalt der dadurch möglichen Temperaturverläufe mit guter Näherung auf eine Kurve reduzieren, indem man die Raumluft-Temperaturzunahme als Funktion der integrierten Außenstrahlung darstellt. Die strahlungsbedingte Wärmezufuhr durch Glasflächen in einen Raum setzt sich zusammen aus dem Anteil der unmittelbar durch das Glas transmittierten Strahlung und einem durch Strahlung und Konvektion von der erwärmten Glasfläche nach innen abgegebenen Wärmemenge. Beide Anteile können näherungsweise aus der integrierten Außenstrahlung durch Multiplikation mit einem konstanten Faktor ermittelt werden. Die Größe der Faktoren sind kennzeichnend für die Eigenschaften der verwendeten Gläser.