Browsing by Author "Ramsauer, Rembert"
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- ItemAnwendung des Schlierenmikroskopes zur Untersuchung der Schichtung von Tafelglas(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1954) Ramsauer, RembertNach einer kurzen Beschreibung des Farbschlierenmikroskopes nach Schardin wird über die Anwendung dieses Gerätes zur Untersuchung der bei Betrachtung auf die Schnittkante in Tafelglas sichtbaren Schichtungen berichtet. Diese Schichtung besteht aus dünnen Lagen von Gläsern mit verändertem Brechungsindex mit breiten Diffusionszonen nach beiden Seiten. Temperversuche ergeben, dass die Schichten chemische Schlieren sind, deren Abweichung vom übrigen Glas nach interferometrischer Messung der Änderung des Brechungsindexes in der Größenordnung von 0,1 % der Hauptglasbildner liegt. Die Untersuchung der zeitlichen Veränderung der Schichtung zeigt, dass neue Schichten im allgemeinen in einer "Mittelachse" des Blattquerschnittes auftauchen und von da zu den feuerpolierten Oberflächen wandern. Ein Erklärungsversuch dieser Schichtwanderung bringt das Auftreten der Schlieren als Schichten im fertigen Blatt mit der Strömung des Glases in der Schmelzwanne in Zusammenhang und lässt vermuten, dass die Ursachen der Schichtinhomogenität in der Schmelzwanne in Zusammenhang und lässt vermuten, dass die Ursachen der Schichtinhomogenität in der Schmelzwanne zu suchen sind. Der Vergleich der Schichtung von Tagelglas mit Schlieren in optischem Glas und Hohlglas zeigt, dass der Grad der Schlierigkeit bei diesem Fabrikaten nicht grundsätzlch verschieden ist. Abschließend wird die Möglichkeit diskutiert, die Schlierigkeit quantitativ in einer "Schlierenzahl" zu erfassen.
- ItemGrenzschichtreibung an Glas als Adsorptionsproblem(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1949) Ramsauer, Rembert[no abstract available]
- ItemÜber den Einfluss von Flüssigkeiten auf die mechanische Oberflächenvergrößerung von Glas(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1951) Ramsauer, RembertEs wird versucht, die Rolle der Flüssigkeit gegenüber den bei der mechanischen Oberflächenvergrößerung mitwirkenden anderen physikalischen Größen abzugrenzen. Theoretische Erwägungen und experimentelle Untersuchungen an anderen Werkstoffen lassen einen um so größeren Einfluss der Flüssigkeit erwarten, je stärker die freie Grenzflächenenergie durch Adsorption herabgesetzt wird. Schleifmessungen mit Karborund zeigen jedoch, dass Glas auffallend indifferent gegen Flüssigkeitseinflüsse ist. Weitere Abriebmessungen mit anderen Schleifmitteln lassen erkennen, dass die Flüssigkeit nicht nur die Bearbeitungshärte des Schleifkörpers, sondern ebenso die des Schleifkorns beeinflusst, und dass das besondere Verhalten von Glas sich aus einer gleichsinnigen Veränderung der Härten erklären lässt. Messungen des Sedimentvolumens von Glaspulver bestätigen, dass die Veränderung der Grenzflächenenergie durch Adsorption bei Glas nicht parallel geht mit einer Veränderung des Abriebs. Auf die Kühlwirkung der Flüssigkeit wird hingewiesen, jedoch sind nähere Angaben darüber ohne Kenntnis der Wärmeübergangszahl zwischen Flüssigkeiten und Glas nicht möglich. Ergänzende Messungen der Bohrleistung bei verschiedenen Flüssigkeiten zeigen, wie bei einem andersartigen Vorgang der Oberflächenvergrößerung die verschiedenen behandelten Einflüsse andersartig zusammenwirken können.