Browsing by Author "Schönbrunn, Günther"
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- ItemEinfluß der Oberflächenschädigung auf das Festigkeitsverhalten von Glas(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1976) Schönbrunn, GüntherDie Untersuchungen beziehen sich im ersten Teil auf Flachgläser der Herstellungsart Floatglas und maschinen-gezogenes Flachglas. Die Flachglasproben wurden mit Siliciumcarbid-Schleifpapieren bestimmter Körnungen definiert geschädigt und die Bruchfestigkeit als Funktion der Körnungsnummer bzw. mittleren Korngröße aufgetragen. Im zweiten Versuchsteil erfolgte die Schädigung mit Hilfe eines Kleinlasthärteprüfers bei 11 bzw. 6 verschiedenen Laststufen. Hierbei wurden folgende Abhängigkeiten untersucht: die Bruchspannung als Funktion der Schädigungstiefe und die Bruchspiegeltiefe sowohl als Funktion der Bruchspannung als auch der Schädigungstiefe. Die Ergebnisse sind in Bildern und Diagrammen wiedergegeben. Im dritten Teil der Untersuchungen wurde der Frage des Schlagverhaltens dünnwandiger, leichtgewichtiger Hohlgläser in Abhängigkeit vom Oberflächenzustand nachgegangen. Verglichen wurden ungeschädigte Hohlgläser mit solchen, die mit Schleifpapieren der Körnungen Nr. 600, 320 und 80 geschädigt waren. Eine spezielle Präparationstechnik gestattete es, vollständige Bruchbilder nach der Zerstörung zu erhalten. Die Bruchbilder zeigen deutlich, daß ungefähr 20 bis 30° vom Schlagpunkt entfernt die Brüche ausgelöst wurden. Entsprechende Bruchbilder und Diagramme geben ausgeprägt die Schlagfestigkeit in Abhängigkeit von der Oberflächenschädigung wieder. Influence of surface damage on the strength of glass The first part concerns float glass and drawn flat glass damaged with carborundum coated abrasive paper of given grain size. The effect of grade respectively average grain size on strength was determined. In the second part the effects of the damage were investigated using a hardness test with different loads at 11 and 6 steps. The relations between fracture stress, depth of damage and depth of mirror fracture surface were investigated and are reported. Lastly, the impact behaviour of thin walled light weight containers was investigated in relation to surface condition. Undamaged containers were compared with those damaged by grades 600, 320 and 80 of coated abrasive paper. A special technique of preparation allowed complete fracture patterns to be examined after destruction. The fracture patterns showed that fractures usually originated about 20 to 30° from the point of impact. Details of the relation between impact strength and surface damage are reported. Influence d'une détérioration superficielle sur la résistance du verre Les études décrites dans la première partie portent sur du verre flotte et sur du verre à vitres étiré. Les échantillons sont soumis à une abrasion bien définie à l'aide d'un papier abrasif à base de carborundum de granulométries données et l'on détermine la résistance à la fracture en fonction de la granulométrie moyenne. La seconde serie d'essais est réalisée en utilisant un duromètre sous faible charge, respectivement à 11 et à 6 niveaux de charge différents. On étudie les relations suivantes: contrainte de rupture en fonction de la profondeur de la lésion et profondeur du miroir de fracture, tant en fonction de la contrainte de rupture que de la profondeur de la lésion. Les resultats obtenus sont représentés dans des figures et des diagrammes. Dans la troisième série d'essais, on étudie le problème du comportement au choc d'objets en verre creux minces et légers en fonction de l'état de surface. Les verres non endommagés sont comparés à d'autres, qui ont été détériorés à l'aide de papier abrasif d'indice granulométrique 600, 320 et 80. Une technique de préparation spéciale permet d'obtenir des figures de fracture complètes après destruction des échantillons. Les figures de fracture montrent clairement que les fractures prennent naissance à 20 à 30° environ du point d'impact. Les figures de fracture et les diagrammes correspondants traduisent clairement la résistance au choc en fonction de la détérioration de la surface.
- ItemErmittlung von Eigenspannungen an Glasgegenständen unter besonderer Berücksichtigung des Überfangglases(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1966) Schönbrunn, GüntherZur Ermittlung von Eigenspannungen in Hohlgläsern und Überfanggläsern werden Verfahren zerstörender und zerstörungsfreier Art sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren kurz beschrieben. An Hand von polarisationsoptischen Aufnahmen wird auf den Unterschied bei der Beurteilung von Hohlglasgefäßen und Überfanggläsern mit Hilfe des Kontrollisoklinenverfahrens hingewiesen.
- ItemDas Festigkeitsverhalten von Hohlglasbausteinen unter Berücksichtigung von Werkstoff und Form(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1961) Wiegand, Heinrich; Schönbrunn, GüntherUm das Festigkeitsverhalten von Hohlglasbausteinen zu erfassen, wurden polarisationsoptische Untersuchungen durchgeführt, die Aufschluss über den Spannungsverlauf in den Steinen geben. Die Druckbruchlasten und die Dehnbeträge an der äußeren Oberfläche der Steine wurden unter ein- und zweiaxialer Druckbelastung bestimmt. Die Größe der Eigenspannungen, bedingt durch das Teilvakuum in den Glasbausteinen, wurde mit Hilfe von Dehnmeßstreifen ermittelt. Temperaturwechsel-Beständigkeitsprüfungen zeigten das Verhalten der Hohlglasbausteine gegenüber einem plötzlichen Temperaturschock.
- ItemInnendruckfestigkeit von Glasflaschen bei Kurzzeit- und Langzeitbeanspruchung(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1965) Schönbrunn, GüntherFür die Ermittlung der Langzeitfestigkeit von Glashohlgefäßen unter zügiger und pulsierender Innendruckbelastung wurde eine Versuchsapparatur entwickelt, die die Anforderungen, die an Versuche dieser Art gestellt werden, erfüllt. Versuchsergebnisse, gewonnen an 0,7-l-Wasserflaschen und 0,33-l-Steinie-Flaschen über Standzeiten bis zu 17000 bzw. 14000 Stunden werden aufgezeigt und im Verhältnis zum Mittelwert des Kurzzeitversuches (Berstdruck) gesetzt. Es werden unterschiedliche Verhältniswerte, die z. T. durch die Vorgeschichte des Probenmaterials bedingt sind, erhalten. Der Einfluß der Feuchtigkeit auf die Langzeitfestigkeit war ebenfalls Gegenstand der Untersuchung. Es konnte kein festigkeitsmindernder Einfluß bei einer ständigen, stationären Wasserbenetzung der Außenhaut einer unter Innendruck stehenden Flasche im Langzeitversuch festgestellt werden. Ein Vergleich des Festigkeitsverhaltens zwischen Rechteck- und Dreieck-Belastung bei pulsierendem Innendruck im Druck-Schwell-Bereich ergab beträchtliche Unterschiede, die deutlich den Einfluß der zeitlichen Lasteinleitung aufzeigen.
- ItemSpannungs- und Dehnungsuntersuchungen an Hohlgläsern unter statischer und dynamischer Beanspruchung(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1973) Schönbrunn, GüntherZur Bestimmung der Spannungsverteilung an Hohlgläsern bei statischer und dynamischer Beanspruchung wurden fünf verschiedene Hohlgläser herangezogen. Axialdruck (Stapeldruck) und Berstdruck wurden bestimmt, sowie Dehnungsmessungen unter Innendruck und Axialdruck durchgeführt. Die gemessenen Spannungsverteilungen geben die Stellen höchster Beanspruchung wieder. An drei Flaschentypen wurde die Auswirkung verschiedener Schlagkörper auf die Ausbildung der Longitudinal- und Transversalwellen in Hohlgläsern untersucht. Schlaguntersuchungen zeigten außerdem den Einfluß der Größe des Schlagkörpers, seiner Masse und seiner Geschwindigkeit auf, so daß Rückschlüsse auf Bruchursachen an Hohlgläsern gezogen werden können.
- ItemÜber die Zerstörung von Glas durch Kavitation(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1967) Schönbrunn, Günther; Schulmeister, RobertZerstörungen durch Kavitation können auftreten, wenn Kavitationsblasen an oder in der Nähe von Festkörperoberflächen zusammenbrechen. Ursachen der Schäden sind kleinflächige, äußerst kurzzeitig wirkende und fortlaufend sich wiederholende Druckbeanspruchungen, die von den einstürzenden Kavitationsblasen ausgehen. Glas weist gegen diese Form der Beanspruchung, ähnlich wie gegen Regen-Erosion, eine im Vergleich mit metallischen Werkstoffen nur geringe Beständigkeit auf. Seine Oberfläche wird bereits nach wenigen Sekunden Beanspruchungszeit aufgerauht. Diese Aufrauhung hat bei unverletzter Glasoberfläche eine erhebliche Festigkeitseinbuße zur Folge. In der Kavitationsbeständigkeit verschiedener Gläser können Unterschiede von 100% auftreten. Dabei scheinen nach den bisher vorliegenden Versuchsergebnissen keine Zusammenhänge zwischen der Kavitationsbeständigkeit und den mechanischen Eigenschaften, wie der Härte oder der Festigkeit, zu bestehen. Weitergehende Aufschlüsse über die Zusammenhänge zwischen dem Aufbau und den Eigenschaften von Gläsern und ihrer Beständigkeit gegen Kavitation sind nur durch umfangreiche Untersuchungen zu gewinnen.