Browsing by Author "Wiegel, Ernst"
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- ItemÜber die Angreifbarkeit von technischen Natron-Kalk-Gläsern durch Neutralsalzlösungen bei verschiedener Temperatur und verschiedener Wasserstoffionenkonzentration(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1969) Wiegel, ErnstNach bereits mitgeteilten Untersuchungen über die Heißauslaugung von Silicatgläsern durch Neutralsalzlösungen im geschlossenen System bei 100 °C ergab sich auch bei niedrigeren Temperaturen von 75, 50 und 25 °C, daß die meisten der untersuchten technischen Natron-Kalk-Gläser, wie sie insbesondere als Flaschengläser in großen Mengen verwendet werden, durch solche Salzlösungen erheblich stärker angegriffen werden als durch Wasser. Alle Neutralsalze der einwertigen Alkalimetalle, wie NaCl, KCl, RbCl, CsCl, mit Ausnahme des Lithiums bewirken besonders in höherer Konzentration einen Anstieg der durch die Basenabgabe des Glases jeweils gemessenen Auslaugwerte, dessen Ausmaß im übrigen von der chemischen Zusammensetzung des Glases abhängt. Außerdem erweist sich die erhöhte Auslaugung durch Neutralsalzlösungen als stark abhängig vom Bereich der Wasserstoffionenkonzentration, in dem der Auslaugungsvorgang verläuft.
- ItemÜber die Beeinflussung der Heißauslaugung von Silikatgläsern durch Metallspuren(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1961) Wiegel, ErnstAn Glasgrieß von 15 Silikatgläsern wurden Untersuchungen über die Beeinflussung der Heißauslaugung durch oberflächliche, metallische Verunreinigungen der Glasteilchen durchgeführt und eine Herabsetzung der ausgelaugten Basenmengen durch Metallspuren der bisher meist benutzten Kupferbronze-Siebe festgestellt. Als Ursache ergab sich in gesonderten Versuchen die erniedrigende Wirkung metallischer Spuren von Kupfer, Zink, Zinn und Aluminium. In einigen Fällen zeigten sich Erhöhungen der Basenabgaben durch Nickelspuren. Ähnliche Ergebnisse wurden auch bei Zugabe entsprechender Metallsalzspuren zur Auslaugflüssigkeit beobachtet. Bei sehr metallempfindlichen Gläsern wie Kronglas B 260 und Thermometerglas 16^(III) wurden insbesondere bei mehrstündiger Heißauslaugung erhebliche Erhöhungen der Basenabgabe durch Nickel-, Kobalt- oder Magnesiumspuren festgestellt.
- ItemÜber die Heißauslaugung von Silicatgläsern durch hochverdünnte Säuren(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1965) Wiegel, ErnstAn zahlreichen Natronkalk- und Borosilicatgläsern der I. bis IV. hydrolytischen Klasse wurde festgestellt, daß bei der Heißauslaugung der Glasoberfläche durch hochverdünnte Säuren bis zum pH-Endwert 5,8 wesentlich geringere Basenmengen abgegeben werden als bei gleicher Auslaugung durch reines Wasser im pH-Bereich von 5,8 bis in das alkalische Gebiet. Noch größere Erniedrigungen der Auslaugwerte durch geringe Säurezugaben wurden bei der Heißauslaugung solcher Silicatgläser durch Neutralsalzlösungen beobachtet. Die schwach sauer ausgelaugten Glasoberflächen zeigen mit zunehmender Auslaugung eine sich verstärkende Vergütung, d. h. eine erhöhte Wasserbeständigkeit. Aus diesen Ergebnissen folgt, daß bei Heißauslaugungsverfahren - z. B. dem Autoklavenverfahren zur Prüfung der Wasserbeständigkeit von Glas - die mit Säurevorgabe auslaugen, für viele Gläser fehlerhafte d. h. zu günstige Ergebnisse erhalten werden.
- ItemÜber die Heißauslaugung von Silikatgläsern durch Neutralsalzlösungen(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1964) Wiegel, ErnstDie Heißauslaugung des Glases durch Neutralsalzlösungen wurde an 20 Silikatgläsern untersucht. Ihre Abhängigkeit von der Salzkonzentration, der Glasmenge und der Auslaugzeit wurde mit Hilfe der aus dem Glasgrieß ausgelaugten Basen nach dem entsprechend modifizierten Grießtitrationsverfahren DIN 12111 bestimmt. Während an einem reinen Natronkalkglas für Glaselektroden (dem Elektrodenglas nach „Mac-lnnes" [7]) gegenüber den Wasserauslaugwerten nur Erniedrigungen der Basenabgaben durch die Salzlösungen gefunden wurden, ergaben sich bei technischen Natronkalkgläsern der III. und IV. hydrolytischen Klasse, besonders im Konzentrationsbereich n/1- normaler Lösungen von Kalium- und Natriumchlorid zum Teil erhebliche Erhöhungen der Basenabgaben, die bei noch höheren Salzkonzentrationen wieder absanken. Auch bei Borosilikatgläsern der I. und II. hydrolitischen Klasse wurden, je nach Glassorte, erniedrigte oder erhöhte Basenabgaben in Neutralsalzlösungen festgestellt.
- ItemZur Bestimmung der Wasserbeständigkeit des Glases nach dem deutschen Grieß-Titrationsverfahren DIN 12111(Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, 1956) Wiegel, ErnstDas sog. Schnellprüfverfahren DIN 12111 zur Bestimmung der hydrolytischen Widerstandsfähigkeit von Glas stellt wohl die in Deutschland am meisten benutzte Methode zur Ermittlung der Wasserbeständigkeit des Glases dar. Auf Grund eigener Experimente und Erfahrungen sowie auch von Ergebnissen und Vorschlägen aus der einschlägigen Literatur werden verschiedene Verbessserungen des Verfahrens dargelegt und begründet, die die Herstellung des Glasgriesses, den Waschvorgang, den Heißauslaugungsprozess und die titrimetrische Bestimmung der ausgelaugten Basen betreffen und die in einer Neufassung dieser künftig als "Grieß-Titrationsverfahren" bezeichneten DIN-Methode ihre Berücksichtigung finden werden.