WaX Verbundprojekt: Inno_MAUS: Innovative Instrumente zum Management des urbanen Starkregenrisikos; Teilprojekt 4
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Abstract
Angesichts des Klimawandels ist davon auszugehen, dass urbane Lebensräume künftig stärker durch Starkregenereignisse gefährdet sein werden, während gleichzeitig die Dichte und Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur zunimmt.
Ziel des Teilprojekts war daher die modellbasierte Vorhersage von Schäden an Infrastrukturen sowie die zielgruppenspezifische Risikokommunikation in Form eines digitalen Instruments, das sich flexibel in kommunale Abläufe und Dateninfrastrukturen integrieren lässt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung eines modular aufgebauten Simulationsframeworks, das sowohl potenzielle Schäden als auch deren infrastrukturelle und gesellschaftliche Auswirkungen abbilden kann. Dabei wurden insbesondere offene Geodaten sowie hydrologische Modellierungsergebnisse aus AP3 genutzt, um ein besseres Verständnis für die Auswirkungen von Starkregenereignissen auf Verkehrsinfrastrukturen zu ermöglichen und die Risikokommunikation effektiv zu gestalten. Die konkreten Arbeitsziele des Teilprojekts orientierten sich direkt an den Anforderungen des Gesamtprojekts. So leistete es insbesondere Beiträge zu zwei zentralen Gesamtzielen: Zum einen wurde im Rahmen von Gesamtziel 5 daran gearbeitet, starkregenspezifische Schäden an Gebäuden und Verkehrsinfrastrukturen besser abschätzen zu können. Zum anderen unterstützte das Teilprojekt Gesamtziel 1, in dem es Schadensdaten so aufbereitete, dass sie für unterschiedliche Nutzergruppen verständlich und nutzbar waren – ausgerichtet an deren jeweiligen Informationsbedürfnissen und Arbeitsprozessen. Dafür wurden zudem offene und transparente Schnittstellen geschaffen, sowohl zu anderen Teilprojekten als auch zu den bestehenden Daten der beteiligten Akteur:innen.
