Quantifizierung der Potenziale, Machbarkeit und Nebenwirkungen atmosphärischer CO2-Entnahme durch Alkalinitätserhöhung (AE); Vorhaben: Direkte und indirekte Effekte hypothetischer bodennaher Alkalinisierung in der Ostsee; Kommunikations- und Datenmanagement; APs 0.2, 0.3, 2.4 des Projektverbunds RETAKE

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Das Projekt RETAKE-F untersuchte die Potenziale, Machbarkeit und Nebenwirkungen der atmosphärischen CO2-Entnahme durch Alkalinitätserhöhung (AE) in der Ostsee. Ziel war es, die Fähigkeit von Meerwasser zur Aufnahme von CO2 durch gezielte Erhöhung der Alkalinität zu steigern, indem verschiedene mineralische Substanzen auf ihre Eignung hinsichtlich Lösungskinetik und chemisch-biologischer Nebenwirkungen geprüft wurden. Die Ostsee wurde als spezifisches Untersuchungsgebiet gewählt, da sie sich durch Eigenschaften wie niedrigen Salzgehalt, permanente haline Schichtung und geringe pH-Werte im Bodenwasser von anderen Meeresgebieten unterscheidet. Diese Besonderheiten beeinflussen die Effekte einer Alkalinitätserhöhung erheblich. Das Projekt knüpfte an bestehende wissenschaftliche Arbeiten an, darunter Langzeitbeobachtungen des Kohlenstoffsystems in der Ostsee sowie Modellstudien zur CO2-Aufnahme durch Alkalinisierung in Küstenregionen. Dabei wurde auf ein etabliertes Ökosystemmodell zurückgegriffen, das durch empirische Daten ergänzt und angepasst wurde, um eine möglichst präzise Abbildung des Karbonatsystems zu gewährleisten.

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