Alternativmethoden - Verbund: NoSeMaze-2 - Non-invasive sensor-rich maze; Teilvorhaben Verhaltens- und Datenanalyse, Habitatbetrieb und Validierung (UM)
Schlussbericht
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Abstract
Ziel des Vorhabens im Sinne der Förderlinie „Alternativmethoden zum Tierversuch“ war es, ein nicht-invasives, sensorisch ausgerüstetes Mäusehabitat – den Non-invasive Sensor-rich Maze (NoSeMaze) – so weiterzuentwickeln und zu validieren, dass komplexe soziale Interaktionen und Hierarchien, kognitives Belohnungslernen sowie physiologische Parameter über lange Zeiträume berührungslos und ohne Einschränkung für die Tiere erfasst werden können. Auf diese Weise sollen belastende Verhaltens- und Stressexperimente reduziert und im Sinne der 3R verfeinert werden (Reduction, Refinement). Das Vorhaben knüpft an die in der ersten Förderperiode aus dem AutonoMouse-System hervorgegangene NoSeMaze- Plattform an, die als bislang einziges System mehrere Verhaltensdomänen kontinuierlich in einer naturalistischen Mäusegemeinschaft integriert. Aufgabe der zweiten Förderperiode war es, Stabilität, Funktionsumfang, Reproduzierbarkeit und Nachbaubarkeit des Systems deutlich zu erweitern und für die breite wissenschaftliche Anwendung verfügbar zu machen. Das Gesamtziel gliederte sich in mehrere aufeinander aufbauende Arbeitsschwerpunkte: das technische Re-Design der Steuerung für einen kostengünstigen und robusten Nachbau, die Etablierung einer „totalen“ Videoüberwachung zur möglichst lückenlosen Erfassung sozialer Interaktionen, die Erweiterung der automatisierten, KI-gestützten Datenanalyse auf alle Verhaltensdomänen, die Entwicklung einer skalierbaren Umwelt-Microsensorik sowie die Vorbereitung der Verwertung über eine Open-Source-Bereitstellung und die Lizenzierung einzelner Komponenten.
