Verbundprojekt: TRISECTION - Integration von Bio-Rohstoffen in thermoplastisches Schäumen unter Berücksichtigung von Aspekten des Leichtbaus und der Optik der Oberflächenstruktur
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Vor dem Hintergrund verschärfter Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Bauteilen aus thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere im Automobil-Innenraum, gewinnt die Integration biobasierter Rohstoffe in industriell etablierte Verarbeitungsverfahren an Bedeutung. Naturfaserverstärkte Compounds bieten dabei das Potenzial, fossile Rohstoffe substanziell zu ersetzen, das Bauteilgewicht zu reduzieren und gleichzeitig eine ansprechende Oberflächenoptik bereitzustellen. Das Vorhaben TRISECTION verfolgte das Ziel, biobasierte und naturfaserverstärkte thermoplastische Compounds im Thermoplast-Schaumspritzguss zu verarbeiten und dabei Aspekte des Leichtbaus mit Anforderungen an die Oberflächenoptik in Einklang zu bringen. Untersucht wurden sowohl chemische als auch physikalische Schäumverfahren bis hin zur Erprobung des neu entwickelten ARBURG-MANTARA-Verfahrens am Serienwerkzeug. Im Teilvorhaben des Instituts für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik (PuK) der TU Clausthal lag der Arbeitsschwerpunkt auf der werkstofflichen Charakterisierung der eingesetzten Compounds, der prozess-technischen Begleitung der Abmusterungen sowie der Bewertung der erzielten Schaumstrukturen und der Oberflächenqualität.
