Bundeswettbewerb "Jugend forscht 2025"

Sachbericht zum Vorhaben

Loading...
Thumbnail Image

Editor

Advisor

Volume

Issue

Journal

Series Titel

Book Title

Publisher

Hannover : Technische Informationsbibliothek

Supplementary Material

Other Versions

Link to publishers' Version

Abstract

Jugend forscht weckt als bundesweiter Nachwuchswettbewerb die Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und fördert kreatives, forschendes Lernen sowie besondere Leistungen und Begabungen in MINT. Darüber hinaus stärkt Jugend forscht wichtige Zukunftskompetenzen wie Problemlösefähigkeit, kritisches Denken und Teamarbeit. Ziel ist zudem, Kinder und Jugendliche in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident, Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e.V. ist die Bundesbildungsministerin. Die Geschäftsstelle koordiniert das Jugend forscht Netzwerk und die bundesweiten Aktivitäten. Jugend forscht ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Rund 250 Partner, überwiegend aus der Wirtschaft, richten die Wettbewerbe aus, stiften Preise und fördern weitere Aktivitäten. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) trägt die laufenden Kosten der Jugend forscht Geschäftsstelle in Hamburg. Mehr als 5000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht als Projektbetreuende sowie als Wettbewerbsleiterinnen und Wettbewerbsleiter. Über 3000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft bewerten die Arbeiten. Ihr ehrenamtliches Engagement ist ein entscheidender Eckpfeiler von Jugend forscht. Der Wettbewerb ist dezentral organisiert und bildet die föderale Struktur der Bundesrepublik ab. Er wird auf drei Ebenen ausgetragen: Die Teilnehmenden treten zunächst im Februar bei einem der Regionalwettbewerbe an. Die Regionalsiegerinnen und Regionalsieger starten im März auf Landesebene. Dort qualifizieren sich die Besten für das Jugend forscht Bundesfinale im Mai. Derzeit finden in jeder Runde bundesweit insgesamt 130 Wettbewerbe statt. Jugend forscht richtet sich an junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren. Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen möchten, müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende können sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden. Seit Gründung haben sich mehr als 340000 Kinder und Jugendliche an Jugend forscht beteiligt. Beim Wettbewerb gibt es zwei Alterssparten: Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in der Sparte "Jugend forscht junior" an. Ab 15 Jahren starten die Teilnehmenden in der Sparte "Jugend forscht". Entscheidend für die Zuordnung ist das Alter am 31. Dezember des Anmeldejahres. Die Teilnehmenden sind frei in ihrer Themenwahl. Sie suchen sich selbst eine interessante Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Ihr Projekt muss sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik. Wer teilnehmen will, meldet sich bis zum 30. November eines Jahres online an. Zum Wettbewerb zugelassen sind sowohl Einzelstarter als auch Zweier- oder Dreierteams. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine schriftliche Ausarbeitung zum Wettbewerbsprojekt von maximal 15 Seiten, die bis Januar eingereicht werden muss. Beim Wettbewerb präsentieren die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Projekte an einem Ausstellungsstand, den sie selbst gestalten. Dort findet auch das Gespräch mit der jeweiligen Fachjury statt. Insgesamt werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Darunter sind Forschungsaufenthalte und Praktika wie auch die Teilnahme an internationalen Wettbewerben und Symposien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.

Description

Keywords

Keywords GND

Conference

Publication Type

Report

Version

publishedVersion

License

Creative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany