BIOGIN-IIOE2, SO303: Biogeochemie des Kohlenstoffs und Stickstoffs im äquatorialen Indischen Ozean: ein Beitrag zur Internationalen Indian Ocean Expedition 2 (BIOGeochemistry in the equatorial INdian Ocean - BIOGIN-IIOE2); Vorhaben: Stickstoffkreislauf und Koordination
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https://doi.org/10.1594/PANGAEA.969313
https://doi.pangaea.de/10.1594/PANGAEA.995183
https://doi.org/10.1594/PANGAEA.987975
https://doi.org/10.1594/PANGAEA.973152
https://doi.org/10.1594/PANGAEA.995297
https://doi.org/10.1594/PANGAEA.995297
https://bg.copernicus.org/articles/ 21/4681/2024/
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Abstract
Das Projekt konnte nicht in dem ursprünglich anvisierten Arbeitsgebiet im Arabischen Meer durchgeführt werden. Anstelle der geplanten Untersuchungen zur Sauerstoffminimumzone (OMZ) im Arabischen Meer wurden auf der Forschungsfahrt SO 303 im äquatorialen Indischen Ozean Untersuchungen zur Vermischung nord- und südhemisphärischer Wassermassen und zu Umsetzungsprozessen des organischen Materials in dieser oligotrophen, bislang kaum untersuchten Meeresregion durchgeführt. Eine detaillierte Aufnahme der Wassermassen und ihrer biogeochemischen Daten im äquatorialen Indischen Ozean konnte erstellt werden. Die Vermischung der Wassermassen konnte näher untersucht werden, die im Wesentlichen zwischen 10°S und dem Äquator stattfindet. Dabei wurden die Abbauprozesse und der Abbaugrad gelösten und partikulären organischen Materials untersucht und abgeschätzt, dass diese Prozesse nur einen geringen Beitrag zur Sauerstoffzehrung und zum Nährstoffeintrag leisten. Der Hauptprozess, der die Sauerstoffgehalte bestimmt, ist die Mischung der Wassermassen. Die Sauerstoffkonzentrationen in den OMZs des nördlichen Indischen Ozeans zeigten eine Zunahme zwischen den Zeiträumen 1995 und 2018-2024, die mit einem verstärkten meridionalen Eintrag von sauerstoffreichen Wassermassen aus dem südlichen Indik zusammenhängt. Die Sedimentuntersuchungen zeigen im äquatorialen Arbeitsgebiet konstant oligotrophe Bedingungen über das gesamte Holozän und eine Zunahme der Produktivität und des Sauerstoffminimums im Arabischen Meer in den letzten 1500 Jahren.
