Reallabor WESTKÜSTE100 "Supply-Chain orientierte Energiewende trifft Dekarbonisierung der Industrie"; Teilvorhaben: Gesamtintegration und Transformation der Gesellschaft
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Schlussbericht
Date
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Im Mittelpunkt des Projekts WESTKÜSTE100 stand eine Supply-Chain-orientierte Energiewende, die auf die Dekarbonisierung der Industrie trifft. Dazu planten Partner des Verbundvorhabens WESTKÜSTE100 durch den Bau und den realen Betrieb einer 30 MW-Elektrolyse in Heide (Schleswig-Holstein), die mit erneuerbarem Strom gespeist werden sollte, eine sektorenübergreifende Wertschöpfungskette zu schaffen und dadurch Erkenntnisse zu gewinnen, um wirtschaftliche und für alle Akteure sinnvolle Geschäfts- und Betriebskonzepte als Basis für die Skalierung auf eine 700-MW-Elektrolyse zu erörtern. Das Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE) der Fachhochschule Westküste (FHW) war als einziger wissenschaftlicher Partner im Projekt beteiligt mit Forschungsarbeiten zur Analyse und Modellierung rund um die Optimierung des Gesamtsystems, zu Szenarien für eine vollständigen CO2-Neutralität in einer Modellregion, zum regulatorischen Rahmen, zu einer exemplarischen Kommunikations-strategie zur gesellschaftlichen Akzeptanzsteigerung sowie zu Wechselwirkungen zwischen einer Wasserstoffwirtschaft und Wirtschaft und Gesellschaft. Das zentrale Forschungsziel des Projekts war die „Zusammenschaltung“ des Gesamtsystems über derzeit wenig gekoppelte Sektoren. Hierbei müssen unter Beachtung der jeweils geltenden Anforderungen und Restriktionen die Massenströme technisch, aber auch betriebswirtschaftlich optimiert geregelt werden. Das Konsortium hatte sich zum Ziel gesetzt, über die Wertschöpfungskette hinweg ausbalancierte, neben-einander tragfähige Betriebs- und Geschäftsmodelle zu erörtern. Infolge der negativen Investitionsentscheidung des Betreiberkonsortiums im November 2023 wurde der physische Aufbau nicht realisiert. Daraufhin musste auch in einigen Arbeitspaketen der FHW eine methodische Anpassung erfolgen. Zudem konnten aufgrund des vom Projektträger verhängten Auszahlungs- und Stellenbesetzungsstopps geplante Arbeiten (z.B. mangels besetzter Mitarbeiterstellen) nicht mehr durchgeführt werden.
