EMUNE - Invertierbare neuronale Netze für ein verbessertes Verständnis von Infektionskrankheiten - Teilprojekt A
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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https://proceedings.mlr.press/v235/arruda24a.html
https://doi.org/10.48550/arXiv.2512.20685
https://proceedings.mlr.press/v238/draxler24a.html
https://doi.org/10.48550/arXiv.2306.01843
https://proceedings.mlr.press/v258/wahl25a.html
https://proceedings.mlr.press/v258/galperin25a.html
https://doi.org/10.48550/arXiv.2602.06940
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Abstract
Das Teilprojekt A im Verbund EMUNE widmete sich der Herausforderung, komplexe Wirt-Erreger-Interaktionen in der Infektionsforschung durch skalierbare statistische Inferenz zu analysieren. Da klassische mechanistische Modelle bei großen Datenmengen an Rechengrenzen stoßen, wurde das BayesFlow-Rahmenwerk, ein leistungsfähiges Werkzeug zur Bayesschen Inferenz mittels Invertierbarer Neuronaler Netze (INNs), stark erweitert. Um bisherige strukturelle Einschränkungen zu überwinden, wurden flexiblere "Free-Form Flows" entwickelt, die biologisches Vorwissen integrieren und hochdimensionale Daten effizient verarbeiten können. Zu den zentralen wissenschaftlichen Ergebissen gehören zudem neue Methoden für die amortisierte Inferenz bei Mixed-Effects-Modellen in klinischen Studien sowie die sogenannten Entropy-Ordered Flows (EOFlows), die eine unüberwachte, nicht-lineare Merkmalsanalyse ermöglichen. Die Projektergebnisse wurden in acht hochkarätigen Publikationen veröffentlicht. Zudem etablierte sich BayesFlow als führendes Open-Source-Werkzeug für simulationsbasierte Inferenz, dessen Methoden bereits erfolgreich in Nachfolgeprojekten der modellbasierten Künstlichen Intelligenz eingesetzt werden.
