ReBe: Praxiserprobung einer Plattform, die nachhaltigen Modekonsum fördert
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Die Modeindustrie ist durch kurze Produktions- und Konsumzyklen, hohe Stückzahlen und einen erheblichen Ressourcenverbrauch geprägt. Fast Fashion trägt dazu bei, dass Kleidung häufig nur kurz genutzt wird, während gleichzeitig große Mengen an Abfall entstehen und ökologische sowie soziale Belastungen entlang globaler Lieferketten bestehen.
Eine Alternative zum Neukauf bietet der Erwerb von Secondhand-Kleidung, da dadurch die Nutzungsdauer bestehender Kleidungsstücke verlängert und Ressourcen eingespart werden können. Dennoch bleibt das Potenzial von Secondhand bislang unzureichend ausgeschöpft. Ein zentraler Grund dafür ist der stark fragmentierte Markt, in dem sich die Angebote auf viele einzelne Secondhand-Shops und Plattformen verteilen. Dadurch ist die Suche nach passenden Produkten für Nutzer:innen häufig zeitaufwendig. Ausgangspunkt des Vorhabens war daher die Frage, wie der Kauf von Secondhand-Kleidung einfacher, zugänglicher und attraktiver gestaltet werden kann.
Gleichzeitig sollten kleine und mittelgroße Secondhand-Shops dabei unterstützt werden, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des Vorhabens eine digitale Plattformlösung entwickelt und erprobt, die den B2C-Secondhand-Online-Markt zentral zugänglich macht und eine shopübergreifende Suche ermöglicht.
