HyperSpec-FDM - Aufbau eines Forschungsdatenmanagements für medizinische Hyperspektraldaten als Rollout-Konzept für die Hochschule Mannheim

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die zunehmende Digitalisierung wissenschaftlicher Forschung führt insbesondere im medizinischen und biomedizinischen Bereich zu stetig wachsenden Datenmengen. Medizinische Hyperspektraldaten stellen dabei eine besonders anspruchsvolle Datenklasse dar. Sie sind durch sehr große Datenvolumina, komplexe Vorverarbeitungs- und Analyseprozesse sowie hohe Anforderungen an Datenschutz, Dokumentation und Nachnutzbarkeit gekennzeichnet. Gleichzeitig gewinnen Anforderungen aus Förderprogrammen, Open-Science-Initiativen und den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) zunehmend an Bedeutung. Zum Projektbeginn existierten an der Technische Hochschule Mannheim keine zentralen, hochschulweit etablierten Strukturen für ein systematisches Forschungsdatenmanagement. Der Umgang mit Forschungsdaten erfolgte überwiegend projektbezogen innerhalb einzelner Forschungsgruppen. Dies führte zu einer Vielzahl heterogener Insellösungen, die sich sowohl hinsichtlich der eingesetzten technischen Systeme als auch bezüglich organisatorischer Prozesse unterschieden. Eine projektübergreifende Nachnutzung von Daten war dadurch nur eingeschränkt möglich, und der Aufwand für Forschende, den Anforderungen der jeweiligen Förderlinien gerecht zu werden, war entsprechend hoch. Vor diesem Hintergrund verfolgte das Projekt HyperSpec-FDM das Ziel, ein integriertes Forschungsdatenmanagementsystem für medizinische Hyperspektraldaten zu entwickeln. Dieses sollte exemplarisch an einem besonders datenintensiven und sensiblen Anwendungsfall erprobt werden und gleichzeitig als Rollout-Konzept für weitere Forschungsbereiche der Technische Hochschule Mannheim dienen. Der Fokus lag dabei nicht ausschließlich auf der technischen Umsetzung, sondern ausdrücklich auch auf organisatorischen Prozessen, Verantwortlichkeiten und Qualifizierungsmaßnahmen. Der Stand der Forschung zeigte, dass zwar zahlreiche Einzellösungen und Werkzeuge für Teilaspekte des Forschungsdatenmanagements existieren, diese jedoch häufig nicht integriert betrachtet werden und an Hochschulen für angewandte Wissenschaften nur begrenzt etabliert sind. Das Projekt setzte daher gezielt an der Schnittstelle zwischen Technik, Organisation und Anwendungspraxis an.

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