Kreislauffähigkeit des Elektro-Antriebsstrangs durch intelligente Demontage und Nachverfolgung
Abschlussbericht ZirkulEA : F&E Abschlussbericht des Forschungsprojekts
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Das Forschungsprojekt ZirkulEA adressierte die Frage, wie die Kreislauffähigkeit des elektrischen Antriebsstrangs durch intelligente Demontage, geeignete Planungs- und Steuerungsansätze sowie eine verbesserte Nachverfolgung von Produkten und Komponenten erhöht werden kann. Ausgangspunkt des Vorhabens war die Beobachtung, dass die Transformation zur Elektromobilität nicht nur neue Produkte und Wertschöpfungsstrukturen hervorbringt, sondern zugleich neue Anforderungen an den Umgang mit Ressourcen, Rückläufern und Informationen stellt. Insbesondere Batterie und E-Achse weisen aufgrund ihres hohen Materialwerts, ihrer technischen Komplexität und ihrer Bedeutung für die zukünftige Mobilität ein hohes Potenzial für zirkuläre Wertschöpfung auf. Gleichzeitig bestehen erhebliche Herausforderungen hinsichtlich Produktheterogenität, Demontierbarkeit, Prozesssicherheit, wirtschaftlicher Planung und organisationsübergreifender Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund verfolgte das Projekt einen ganzheitlichen Ansatz, der Produkt, Prozess und Ökosystem gemeinsam betrachtet. Im Rahmen des Vorhabens wurden Anforderungen an kreislaufgerechte Komponenten und Demontageprozesse untersucht, Assistenz- und Automatisierungslösungen für die praktische Umsetzung entwickelt sowie Methoden zur Planung, Steuerung und zum Informationsaustausch in zirkulären Wertschöpfungsnetzwerken erarbeitet. Ergänzt wurde dies durch die prototypische Umsetzung und Validierung an konkreten Anwendungsfällen des elektrischen Antriebsstrangs. Ziel war es, übertragbare Gestaltungsgrundlagen zu schaffen, die Unternehmen dabei unterstützen, zirkuläre Wertschöpfungssysteme technisch, organisatorisch und wirtschaftlich fundiert aufzubauen.
