OpAL - Operationelle Auswirkungen von neuen Antrieben in der Luftfahrt; Teilvorhaben SAP SE

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Aufgabenstellung des Projektes OpAL war es, die operationellen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Antriebstechnologien im Luftverkehr ganzheitlich zu bewerten und damit eine belastbare Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Einführung nachhaltiger Flugzeugkonzepte zu schaffen. Das Forschungsprojekt adressierte die Analyse neuer, teilweise disruptiver Antriebstechnologien im bestehenden Luftverkehrssystem. Die inhaltliche Betrachtung im Projekt umfasste wesentliche Prozessschritte entlang des operativen Luftverkehrsbetriebs, beginnend bei Flight Planning und Trajectory Analysis über Approach‑ und Departure‑Phasen, Turnaround‑Bewertungen, Energie Planung bis hin zu Aspekten der Wartungsvorschau. Durch diese End‑to‑End‑Perspektive sollten die Auswirkungen neuer Antriebstechnologien über den gesamten Betriebszyklus hinweg nachvollziehbar analysiert werden. Ziel war es, unterschiedliche Perspektive (etwa aus Betrieb, Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz) nicht isoliert, sondern integriert zu betrachten. Aus Sicht der SAP bestand die zentrale Aufgabenstellung darin, zu dieser Gesamtbetrachtung einen datengetriebenen Ansatz beizutragen. Dies umfasste sowohl die fachliche Analyse ausgewählter operativer Prozesse als auch die Schaffung der technischen Voraussetzungen für eine konsistente Integration und Auswertung der im Projekt entstehenden Daten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Mitwirkung im Arbeitspaket AP 2.2 "Einfluss neuer Technologien auf Wartungs- und Instandhaltungsprozesse", in dem die Auswirkungen neuer Antriebstechnologien auf die strategische und taktische Prozessmodellierung aus Sicht eines Flughafenbe-triebes untersucht wurden. Darauf aufbauend lag ein weiterer Schwerpunkt der SAP-Beiträge in der Konzeption einer cloud-basierten, flexiblen, erweiterbaren, sicheren und intelligenten Datenorchestrierungs- und Datenanalyseplattform, insbesondere im Arbeitspaket AP 3.3 "Softwareumgebung und Schnittstellen". Hierbei sollte ein zentraler Datenpool entstehen, der auch den Einsatz innovativer Machine-Learning-Verfahren zur Datenverarbeitung ermöglicht, um Simulationen unterschiedlicher Konfigurationen zu unterstützen. Ergänzend war SAP im Hauptarbeitspaket HAP 5 („Gesamtbetrachtung“) beteiligt, mit dem Ziel, die fachlichen und technischen Ergebnisse der einzelnen Arbeitspakete in gemeinsamen Szenarien zusammenzuführen und eine integrierte Gesamtbetrachtung des operationellen Einsatzes neuer Antriebstechnologien zu ermöglichen.

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