Visualisierung von Störstellen für Dekontaminationsarbeiten und Entscheidungsmessungen mit Hilfe von BIM (ViSDeMe)
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Abstract
Gesamtziel im Verbundvorhaben "Visualisierung von Störstellen für Dekontaminationsarbeiten und Entscheidungsmessungen mit Hilfe von BIM" in Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der RWE Nuclear GmbH (RWE) am Standort Mülheim-Kärlich war die digitale Aufnahme und Visualisierung der Räumlichkeiten mit den verschiedenen Störstellen in kerntechnischen Anlagen mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM). Auf diese Weise sollten die Räumlichkeiten vor Ort in einem möglichst genauen 3D-Modell abgebildet werden können, wodurch u.a. der Aufwand für die Raumdatenerfassung, Messplanung, Durchführung und Dokumentation der Dekontaminations- und Entscheidungsmessungen für die Anwender in kerntechnischen Anlagen reduziert werden kann. Die genaue Erfassung von Größe, Einbaulage usw. relevanter Störstellen, wie beispielsweise Ankerplatten ist essentiell, da diese Störstellen im Zuge der Entscheidungsmessung separat zu betrachten sind. Ein Schwerpunkt dieses Projekts bildete daher u.a. die Lokalisation von Ankerplatten unterhalb der Dekontaminationsbeschichtung und die genaue Verortung dieser im digitalen Modell. Um die dargestellten Ziele erreichen zu können, arbeiteten die Projektpartner RWE und das KIT-TMB in allen Arbeitspaketen (AP) eng zusammen. Der Fokus von RWE lag auf der Festlegung der Anforderungen, der Begleitung und Bewertung der Versuche zur Ermittlung eines Verfahrens zur Ankerplattendetektion, der fachtechnischen Beratung des KIT-TMB sowie der Erarbeitung einer Arbeitsplanung im AP7. Das KIT-TMB übernahm dagegen die wissenschaftliche Begleitforschung, insbesondere die Grundlagenermittlung, den Aufbau des Versuchsstands, die Ermittlung geeigneter Messverfahren und das Durchführen und Begleiten von Versuchen zur Ankerplattendetektion, die Datenaufnahmen und -auswertungen, die BIM-Modellierung sowie die Entwicklung der Algorithmen zur automatisierten Erkennung und BIM-Integration der Störstellen.
