LPI - Länder- und phasenübergreifendes Interface der beruflich technischen Bildung
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Das Verbundprojekt war Teil des Kompetenzzentrums MINT im Programm lernen:digital (BMBF 2022) und adressierte die beruflich-technische Bildung. Als geförderte Verbundpartner wirkten in LPI die TU Darmstadt, die TU München (Lead), die Universität Stuttgart und die PH Schwäbisch-Gmünd. Das Projekt wurde von mehreren Stakeholdern u.a. Seminare für Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte - Berufliche Schulen Baden-Württemberg, Landesinstituten für Lehrkräftefortbildung (Hessen) unterstützt. Zielgruppen des Projektes war die Vernetzung von Akteuren und Multiplikatoren der drei Phasen der Lehrkräftebildung über Phasen- und/oder Ländergrenzen hinaus, da diese bisher nicht systematisch erfolgen. Charakteristisch für LPI war die dreidimensionale Vernetzungsstruktur mit den drei Lehrerbildungsphasen, den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen sowie die Verschränkung mit den im Projekt fokussierten sechs inhaltlichen Themenschwerpunkten aus dem Bereich des digitalen Lehrens und Lernens (Digitale Schulentwicklung, AR/VR/XR, Medienpakete, Lernfabriken, Hybride Lernlandschaften, Learning Analytics). Das hier berichtete Projekt an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd umfasste insbesondere den Themenschwerpunkt "Lernfabriken an beruflichen Schulen". Diese simulieren komplexe, industrielle Arbeits- und Produktionsprozesse und bereiten Lernende auf die Teilhabe an dynamischen Arbeitswelten im Kontext von Industrie 4.0 vor. Sie stellen berufliche Schulen vor die didaktische Herausforderung, realitätsnahe, digitalisierte Arbeitsumgebungen abzubilden und gleichzeitig lernförderliche Aufgaben zu gestalten. Trotz vorhandener Forschung zur Konzeption und Integration von Lernfabriken fehlte bislang ein umfassender, phasenübergreifender Ansatz.
