Lokale Perspektiven auf transregionale Ver- und Entkopplungsprozesse (Akronym: De:link//Re:link)
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Das Verbundprojekt De:link//Re:link untersuchte im Rahmen seiner ersten Förderphase neue räumliche Konfigurationen und lokale Perspektiven auf transregionale Infrastrukturprojekte am Beispiel der Belt and Road Initiative (BRI). Im Fokus standen die zunehmend komplexen Verflechtungs- und Entflechtungsprozesse in Asien, Afrika und Europa, die aus verschiedenen disziplinären Perspektiven analysiert wurden. Theoretisch und methodisch basierte das Projekt auf Ansätzen der New Area Studies und der Southern Theory. Die Forschung konzentrierte sich auf drei zentrale Aspekte: a) die Bedeutung und Dynamiken von Aushandlungsprozessen, die im Alltag und als Reaktion auf die Implementierung von BRI-Projekten sichtbar werden, b) die Mechanismen, durch die die Konkurrenz zwischen unterschiedlichen sozioökonomischen Entwicklungskonzepten im Kontext der BRI ausgetragen wird, und c) die Auswirkungen großer Infrastrukturvorhaben auf lokale Ordnungsdynamiken. Dabei wurden insbesondere lokale Perspektiven, Reaktionen und Formen der Mobilisierung in Bezug auf die BRI betrachtet. Ein zentrales Ziel des interdisziplinären Projekts war die Förderung eines multidirektionalen Wissensaustauschs zwischen regionalwissenschaftlich orientierten Einrichtungen inDeutschland und Akteuren aus den Forschungsregionen des Projekts.
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