V-Act: Netzwerkstatt Vogtland: Erforschung von Formaten zur Aktivierung und Verknüpfung einer vernetzten Industriekultur-Landschaft
Kurzbericht und Schlussbericht : BMFTR Fördermaßnahme "WIR! Wandel durch Innovation in der Region", WIR!-Bündnis "Vogtlandpioniere"
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Das Forschungsprojekt „V-Act – Netzwerkstatt Vogtland“ widmete sich der Frage, wie das Vogtland als vernetzte Industrie-Kultur-Landschaft zukunftsfähig gestaltet und diese durch kooperative Prozesse nachhaltig aktiviert werden kann. Ziel war es, die industriekulturellen, landschaftlichen und erinnerungskulturellen Potenziale der Region sichtbar zu machen, miteinander zu verknüpfen und in Strategien einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu überführen. Im Projekt erfolgt die Perspektivierung des Vogtlands als eine von der Industrialisierung geprägte Industrie-Kultur-Landschaft, in der gebaute Strukturen, Landschaftsräume und kollektive Erinnerungen in engem Zusammenhang stehen.
Zentrale Formate der Aktivierung und Vernetzung waren die Netzwerkstätten und Sommerbauhütten. In den Netzwerkstätten kamen Vertreter:innen aus Bildung, Kultur, Tourismus, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um Herausforderungen, Potenziale und Zukunftsperspektiven der Region zu diskutieren. Dabei entstanden neue Kontakte und Allianzen sowie gemeinsame Ideen für die Aktivierung der Industrie-Kultur-Landschaft. Die Sommerbauhütten ergänzten diese Diskurse durch praxisorientierte Beteiligungs- und Vermittlungsformate. Aus den gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen im Projekt, den Netzwerkstätten und den Hands-On-Formaten im Vogtland wurden übertragbare vernetzende und aktivierende Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auch für andere Regionen mit industriekulturellem Erbe relevant sind.
