Verbundprojekt: Optimierung und Fertigung eines seriennahen Prototyps zur präzisen Platzierung von Flüssigsubstraten in Böden mit Prüfung der Effizienzsteigerung bei Stickstoff (LiqInject); Teilprojekt C
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Ziel des Verbundprojekts "LiqInject" war die Entwicklung, Fertigung und agronomische Bewertung eines seriennahen Prototyps zur streifenförmigen Injektion von Flüssigsubstraten in den Boden mit dem Fokus auf eine Steigerung der Stickstoffnutzungseffizienz sowie die Reduktion umweltrelevanter Verluste. Ausgangspunkt war der Stand der Technik konventioneller mineralischer N-Düngung (KAS, AHL) sowie des punktuellen Injektionsverfahrens nach dem CUL-TAN-Prinzip, das durch ammoniumbetonte Depotdüngung eine hohe N-Effizienz und klimaresiliente Pflanzenentwicklung ermöglicht, jedoch aufgrund hoher Investitionskosten bislang nur eingeschränkt praxisfähig ist. Das Vorhaben knüpfte technisch an bestehende Injektions- und Applikationssysteme an, verfolgte jedoch das Ziel, durch ein schlitzziehendes Werkzeug eine kostengünstigere, streifenförmige Depotablage zu realisieren. Wissenschaftlich wurde untersucht, ob sich die bekannten Vorteile der ammoniumbetonten Depotdüngung – insbesondere wurzeldominantes Wachstum, verbesserte Trockenstresstoleranz, hohe N-Effizienz und geringere Auswaschungsgefährdung – auf dieses Verfahren übertragen lassen.
