RePhoR - Verbundprojekt DreiSATS (Umsetzungsphase) - Technologiedemonstration zur Kombination von Staubfeuerung und Säureaufschlussgranulierung mit integrierter Schwermetallabscheidung für das regionale Phosphorrecycling aus Klärschlämmen im "Mitteldeutschen Dreiländereck" Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen - Teilprojekt 6
Schlussbericht Projekt DreiSATS
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Abstract
Im Projekt DreiSATS wurde ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen sowie zur Herstellung hochwertiger Recyclingdünger entwickelt und untersucht. Nach umfassender Charakterisierung verschiedener Klärschlammaschen wurden standortspezifische Prozess- und Produktanforderungen definiert. Die Untersuchungen zeigten, dass sich sowohl Schwefel- als auch Salpetersäure für den Phosphoraufschluss eignen und das Verfahren grundsätzlich auf unterschiedliche Aschetypen übertragbar ist. Technische Kreislaufversuche bestätigten einen stabilen Betrieb mit verbesserter Fest-Flüssig-Trennung und hohen Phosphorverfügbarkeiten von bis zu 95%.
Für die Schwermetallabreicherung erwies sich die Sulfidfällung als sehr effektiv. Gleichzeitig konnten hohe Phosphorrückgewinnungsraten erhalten werden. Die Herstellung von Düngemittelgranulaten gelang insbesondere durch die direkte Granulation feuchter Filterkuchen im Intensivmischer, wobei stabile Granulate im Zielkornbereich von 2–5 mm erzeugt wurden. Ergänzend wurden analytische Verfahren zur Qualitätssicherung weiterentwickelt. Insgesamt belegen die Ergebnisse die technische Machbarkeit einer regionalen Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammaschen mittels Pontes Pabuli Verfahren und die Herstellung leistungsfähiger Recyclingdünger.
