Umsetzungsvorhaben Bewältigung des aktiven und selbstbestimmten Lebens im Alter durch situations-spezifische und vorausschauende Intelligenz; Akronym: AI4ActiveAGE_LUB; Teilvorhaben: Beispielhafte Entwicklung einer Gesundheitsanwendung unter Verwendung der KI-Plattform : Förderrichtlinie "WIR! Wandel durch Innovation in der Region" - Ein "Innovation & Strukturwandel" - Programm

Abschlussbericht des Partners Lubey - Open Call: Gesundheitsanwendungen regionaler Anbieter

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Arbeitspakets 3 war der systematische und exemplarische Nachweis der Erweiterbarkeit der im Verbundvorhaben entwickelten technologischen Infrastruktur durch externe An- wendungen. Im Kontext der Fördermaßnahme stellte dies einen zentralen Erfolgsindikator dar, da die nachhaltige Wirkung des Projekts maßgeblich davon abhängt, ob es gelingt, über die initialen Projektpartner hinaus weitere Akteure zur Nutzung und Weiterentwicklung der Plattform zu befähigen. Im Kern verfolgt AP3 das Ziel, die im Projekt entwickelte Systemarchitektur – bestehend aus semantischer Software-Plattform und hardwareseitigem Controller – für Drittanbieter zugäng- lich zu machen und ihre Integrationsfähigkeit unter realistischen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Hierzu wurde im Rahmen eines Open-Call-Verfahrens gezielt ein externer Partner ausgewählt, der eine eigene Anwendung entwickelt und in die bestehende Infrastruktur integriert. Dieser Ansatz entspricht den Anforderungen der WIR!-Förderlinie, die explizit auf die Aktivierung regionaler Innovationspotenziale und die Etablierung tragfähiger Netzwerke abzielt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Zielsetzung war die Entwicklung einer nutzerzentrierten Gesundheitsanwendung, die konkrete Mehrwerte für die Zielgruppe der älteren Menschen generiert. Dabei stand insbesondere die passive Erfassung gesundheitsrelevanter Parameter über Radar im Vordergrund, um kritische Situationen frühzeitig erkennen und geeignete Unter- tützungsmaßnahmen einleiten zu können. Die Anwendung war dabei so gestaltet, dass sie sich nahtlos in den Alltag der Nutzer integriert und keine zusätzlichen Belastungen oder Bedien- hürden entstehen. Darüber hinaus zielte AP3 darauf ab, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemkomponenten sicherzustellen. Dies umfasst sowohl die technische Integration über definierte Schnittstellen als auch die semantische Einbindung in die bestehende Plattformlogik. Durch konsequente Umsetzung eines Plug-and-Play-Ansatzes wurde angestrebt, die Integrations- aufwände für zukünftige Anbieter signifikant zu reduzieren und damit die Attraktivität der Plattform zu erhöhen. Ein weiteres Ziel war die Generierung belastbarer Erkenntnisse hinsichtlich Praxistauglichkeit und Skalierbarkeit des Ansatzes. Die im Rahmen von AP3 gewonnenen Erfahrungen können nun als Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesamtsystems sowie für die Ausarbeitung von Geschäftsmodellen dienen. Insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertung ist es von Bedeutung, dass die entwickelten Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch unter realen Rahmenbedingungen implementierbar und betreibbar sind.

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01.06.2025 bis 31.01.2026

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