Verbesserung der Ernährungssicherheit durch die Integration klimaresistenter Pflanzenkulturen in maisbasierten Anbausystemen bei Kleinbauern in Sambia und Namibia (FoSReCs) - Teilprojekt 1: Verbesserung der Wassersicherheit
Schlussbericht BMBFT-Verbundvorhaben SASSCAL 2.0 "Southern African science service centre for climate change and adaptive land management"
Date
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass das Chongwe-Einzugsgebiet ein stark klimadominiertes hydrologisches System ist, in dem steigende Temperaturen und höhere evaporative Nachfrage die Wasserverfügbarkeit zunehmend einschränken. Vor diesem Hintergrund bietet die Diversifizierung maisdominierter Anbausysteme mit klimaresistenten Kulturen ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Wassernutzungseffizienz und der landwirtschaftlichen Resilienz. Besonders Sorghum erweist sich als die hydrologisch günstigste Alternative zu Mais, da diese Kultur einen vergleichsweise hohen Ertrag bei gleichzeitig geringem Bewässerungsbedarf und stabilen Wasserhaushaltskomponenten aufweist. Auch Pearl Millet, Cowpea und Erdnuss zeigen günstige Eigenschaften und eignen sich als Bestandteile diversifizierter, klimaangepasster Anbausysteme.
Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass eine partielle Substitution von Mais durch Sorghum, Hirse, Leguminosen und ausgewählte Wurzelkulturen die Wasserentnahme im Einzugsgebiet deutlich reduzieren kann, ohne die Produktivität im gleichen Maße zu verringern. Damit liefert die Studie eine belastbare Grundlage für die Entwicklung standortspezifischer Anpassungsstrategien und für ein nachhaltigeres Wasserressourcenmanagement im Chongwe-Einzugsgebiet.
