WiKET: Widerstände als Katalysatoren für Entbürokratisierung im Transfer
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Teil I Kurzbericht und Teil II Eingehende Darstellung
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Abstract
Das Projekt WiKET – Widerstände als Katalysatoren für Entbürokratisierung im Transfer untersuchte die Rolle organisationaler und systemischer Widerstände im Forschungstransfer an Hochschulen. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Transfer zwar politisch und institutionell gefordert und gefördert wird, jedoch häufig an komplexen bürokratischen Strukturen scheitert. Übermäßige oder als hinderlich empfundene Transferbürokratie führt dazu, dass Transferpotenziale ungenutzt bleiben oder Prozesse außerhalb der offiziellen hochschulischen Regeln stattfinden.
Ziel des Projekts war es, die Formen, Ursachen und Auswirkungen solcher Transferwiderstände systematisch zu erfassen und zu analysieren. Dazu wurden unterschiedliche Hochschularten, Fachkulturen und Transferwege berücksichtigt. Im Zentrum standen die Fragen, wie bürokratisierende Strukturen Widerstände verstärken, wie Transfer dennoch stattfindet, und welche Motive und Mechanismen hierfür mobilisiert werden. Das Arbeitsprogramm umfasste drei Schritte: (1) eine umfassende Dokumentenanalyse zu Steuerungs- und Qualitätssicherungsstrukturen des Transfers; (2) empirische Erhebungen zu Widerstandserfahrungen und Transferpraktiken; sowie (3) die Ableitung anwendungsorientierter Elemente für ein Transferbedingungsmanagement, das optimale Bedingungen für gelingenden Forschungstransfer unterstützt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Verständnis von Widerständen nicht nur der Entbürokratisierung dient, sondern neue Impulse für die strategische Organisation hochschulischer Transferprozesse eröffnet.
