open-access.network 2 - AP 1.2 Neue Ansätze der Open-Access-Finanzierung sowie AP 1.3 oa.finder

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Verbundvorhaben "open-access.network - Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access 2" (Akronym: open-access.network 2) hatte zum Ziel, die zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Förderung und Praxis des offenen Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen auszubauen. Das Teilvorhaben der Universitätsbibliothek Bielefeld erstreckte sich über zwei Arbeitspakete.

Im AP 1.2 wurde die in 2022 durch den Wissenschaftsrat angestoßene Diskussion zur Etablierung von Informationsbudgets an wissenschaftlichen Einrichtungen und die weitere Gestaltung der Open-Access-Transformation aufgegriffen. Ziel des Arbeitspaketes war es, den Hochschulen und Forschungseinrichtungen Orientierung, Hilfestellung, Austausch und Verständigung über gemeinsame Standards und Etablierung neuer Prozesse zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Projektpartner Helmholtz Open Science Office (HOS) wurde die sechsteilige Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation" organisiert und durchgeführt. Die in den Workshops erarbeiteten Erkenntnisse wurden als Handreichung mit Best-Practice-Beispielen zur Open-Access-Finanzierung zusammengefasst und im Projektverlauf als "living document" fortlaufend ergänzt. Das abschließende Paper wurde auf Zenodo veröffentlicht. Über die Workshops wurde zudem im oa.blog von open-access.network berichtet.

Im AP 1.3 wurde das in der ersten Förderphase entwickelte Recherchetool oa.finder durchgehend bereitgestellt, aktualisiert, technisch und inhaltlich weiterentwickelt sowie für die Verstetigung vorbereitet. Insbesondere wurde der oa.finder um den Suchbereich nach wissenschaftlichen Buchverlagen erweitert. In diesem Suchbereich kann nach wissenschaftlichen Buchverlagen im DACH-Raum recherchiert werden. Die Datenkollektion wurde im Projekt recherchiert und erhoben, da es über wissenschaftliche Buchverlage keine validen, strukturierten und frei zugänglichen Datenquellen gab. Der oa.finder unterstützt Wissenschaftler:innen, die nach einem passenden Publikationsort für Artikel und Bücher im Open Access suchen, hinsichtlich Qualität, Relevanz, Sichtbarkeit und eventueller Kosten. Informationen zu institutionellen Förderbedingungen und einrichtungsspezifischen Open-Access-Services sowie über Open-Access- und Transformationsverträge ergänzen den oa.finder. Damit eignet sich das Recherchetool auch für die Publikationsberatung. Hierzu wurden zielgruppenspezifische Schulungen und Vernetzungsaktivitäten durchgeführt.

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