DSF - Medizininformatik‐Struktur 'Data Sharing Framework Community'; Teilvorhaben: Weiterentwicklung der Anwendungskomponenten des DSF, Fokus auf gemeinsame MIINutzungsszenarien (AP2); Universität Leipzig
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Medizinische Forschung braucht Daten aus vielen Kliniken. Die Medizininformatik‐Initiative (MII) baut dafür eine gemeinsame digitale Infrastruktur auf, über die Forschende standortübergreifend Patientendaten anfragen können, ohne dass diese die einzelnen Krankenhäuser verlassen. Die technische Grundlage dieser Kommunikation ist das Data Sharing Framework (DSF). Es besteht aus Kernkomponenten, die an jedem Standort installiert werden – dem DSF‐FHIR‐Server, der die Funktion eines digitalen Briefkastens erfüllt, und der DSF Process Engine, die die Weiterverarbeitung der Nachrichten steuert. Der jeweilige fachliche Anwendungsfall wird über sogenannte Prozess‐Plug‐Ins ergänzt, die gezielt hinzugefügt oder entfernt werden können. Zu Projektbeginn Anfang 2023 war das DSF bereits an rund 28 Universitätskliniken installiert und hatte seine Tragfähigkeit im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) in mehreren Hackathons erwiesen. Aufgabe des Verbundvorhabens „DSF Community“ war es, die Weiterentwicklung des DSF auf eine gemeinsame, konsortienübergreifende Basis zu stellen, die Prozess‐Plug‐Ins für die gemeinsamen MII‐Anwendungsfälle bereitzustellen und die Standorte beim Betrieb zu unterstützen. Die Universität Leipzig war im Arbeitspaket 2 „DSF Plug‐In Management“ beteiligt. Ihre Aufgabe war es, das Prozess‐Plug‐In für verteilte Machbarkeitsanfragen (MII Feasibility) nach den Anforderungen des Forschungsdatenportals für Gesundheit (FDPG) bzw. des Projektes FDPG+ anzupassen und weiterzuentwickeln sowie die Datenintegrationszentren (DIZ) zu befähigen, dieses Plug‐In zu betreiben. Die Arbeiten wurden vom Projektmitarbeiter entsprechend erbracht erbracht.
