WIR! GRAVOmer "GRAVOmanagement - Innovations- und Bündnismanagement des Bündnisses GRAVOmer Phase II"

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Vorhabens war es, den Partnerverbund GRAVOmer aufzubauen, zu organisieren und dauerhaft arbeitsfähig zu machen, um eine nachhaltige Etablierung nach der WIR!-Förderphase zu ermöglichen. Grundlage bildete die Bündnisstrategie mit den daraus abgeleiteten Bündniszielstellungen, die durch das Bündnismangement als zentrale Koordinations- und Leitungsinstanz operativ und strategisch umgesetzt wurden. Im Projektverlauf wurde zudem eine Organisationsform entwickelt und eingerichtet, die eine eigenständige Weiterentwicklung des Bündnisses auch nach Projektende sicherstellt. Dabei lag der Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung bestehender Partner, dem Gewinn weiterer Unterstützer sowie dem langfristigen Aufbau stabiler Bindungen im Netzwerk.

Das Projekt wurde in Trägerschaft des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung e. V. (IOM) Leipzig durchgeführt. Die fachliche Bearbeitung der im Antrag definierten Inhalte und des Arbeitsplans erfolgte entlang der strategischen Leitlinien des Bündnisses. Der Meilenstein M1 zur Fertigstellung des Geschäftskonzepts für die Verstetigung wurde fristgerecht im Dezember 2024 realisiert und in einer Klausurtagung des Bündnismanagements mit dem Vorstand des GRAVOmer e. V. vorgestellt. Trotz externer Herausforderungen wie pandemiebedingten Verzögerungen sowie Auswirkungen des Ukrainekrieges und ungünstiger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte die Bündnisentwicklung zielgerichtet vorangetrieben werden und notwendige Bausteine für die Verstetigung wurden konsequent vorbereitet.

Im Rahmen der Arbeitspakete wurden die Bündnisorganisation und -koordination (AP 1) sowie die Umsetzung und Evaluierung von Struktur- und Ablauforganisation (AP 2) umgesetzt. Ergänzt wurde dies durch eine systematische Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit (AP 3) sowie ein darauf abgestimmtes Bündnismarketing (AP 4), um Austauschformate, Sichtbarkeit und Vernetzung im Innovationsökosystem zu stärken. Das Innovationsmanagement (AP 5) unterstützte die Verbundprojekte, identifizierte Innovations- und Kooperationspotenziale und schuf Voraussetzungen für weitere bündnisinterne Transferansätze. Das Kompetenzzentrum als Transfer- und Verwertungsmodell (AP 6), das als Grundlage für wirtschaftlich tragfähige Bündnisstrukturen dient, konnte aufgrund des späten Projektstarts erst im Folgezeitraum in vollem Umfang etabliert werden; bis dahin wurden konzeptionelle Grundlagen und Umsetzungsvarianten vorbereitet. Zudem wurden die Geschäftsfeldentwicklung und die Bündnisfinanzierung für die Zeit nach der WIR!-Programmphase (AP 7) in Geschäftsmodellansätze überführt und auf drei komplementäre Finanzierungs- bzw. Verwertungssäulen ausgerichtet. Abschließend wurden die interne Aus- und Weiterbildung (AP 8) sowie die laufende Weiterentwicklung der Bündnisstrategie mit Fokus auf Verstetigung (AP 9) kontinuierlich vorangetrieben.

Die im Projekt initiierten und umgesetzten Strukturen und Formate schaffen Impulse für die Neuausrichtung der regionalen Wertschöpfungsketten im Zukunftsfeld Oberflächentechnologien, unterstützen Qualifizierung und Fachkräftesicherung und legen den Rahmen für langfristig wettbewerbsfähige Bündnisstrukturen im mitteldeutschen Raum.

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