6G-ICAS4Mobility; BMBF Forschungsprogramm "Souverän. Digital. Vernetzt."

Sachbericht zum Verwendungsnachweis

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Verbundprojekt 6G-ICAS4Mobility (Laufzeit: 01.10.2022 - 31.12.2025) verfolgte das Ziel, im Zuge der Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration (6G) bislang getrennt betriebene Kommunikations- und Sensierungsfunktionalitäten zu integrieren. Dieses Konzept der Integrated Communication and Sensing (ICAS) gilt als Schlüsselinnovation für 6G, da es durch gemeinsame Nutzung von Funkspektrum, Hardware und Signalverarbeitung neue Funktionalitäten wie multistatische Sensierung über verteilte Teilnehmer hinweg ermöglicht. Der Fokus lag auf mobilen Anwendungen im Bereich Automotive und Flugdrohnen sowie auf der direkten Gerätekommunikation über den 6G-Sidelink. Das Konsortium aus 15 Partnern unter Koordination der Robert Bosch GmbH bearbeitete sechs Arbeitspakete; die aeroDCS übernahm dabei die Leitung von AP6. Das Teilvorhaben der aeroDCS hatte die praktische Erprobung von ICAS-Funktionalitäten auf Flugdrohnen zum Ziel, mit besonderem Fokus auf schnell fliegende VTOL-Starrflügeldrohnen und kooperativen Schwarmflug. Zum Projektbeginn waren Radarsensoren auf den Ego-Blick der einzelnen Plattform beschränkt. Das Potenzial kooperativer Umgebungswahrnehmung durch Datenfusion zwischen mehreren UAV über einen 6G-Sidelink blieb ungenutzt. Offene Fragen zur GPS-unabhängigen Navigation, zur Echtzeit-Sensordatenfusion auf ressourcenbeschränkten UAV-Plattformen und zu regulatorischen Rahmenbedingungen für solche Operationen bildeten den Ausgangspunkt des Teilvorhabens. Neben seiner Expertise im UAV-Betrieb hat aeroDCS die Erkenntnisse aus zwei 5G-Anwendungsprojekten (SmarterWeinberg, 5G-Nationalpark) mit ins Projekt eingebracht.

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