Validierung des aktiven thermochromen Materials auf industriellen Maßstab, demonstriert auf 30×30 cm² mit einer industriellen In-Line-Beschichtungsanlage

Abschlussbericht zum Teilvorhaben : im Verbundprojekt: Intelligente, passiv schaltende Vanadiumoxid-basierte Beschichtung für Architekturglas - IntelVanaGlas

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Neuartige, an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) entwickelte Vanadiumoxid-basierte Beschichtungen bieten die Möglichkeit diese insbesondere im Bereich der Architekturverglasung zur Steuerung der Lichttransmission und Klimatisierung einzusetzen. Dabei passt die Beschichtung temperaturabhängig automatisch ihre Lichttransmission derart an, dass bei hoher Sonneneinstrahlung der Transmissionsgrad im infraroten Wellenlängenbereich abnimmt und somit das Empfinden verbessert wird und Kühllasten reduziert werden können. Die prinzipielle Machbarkeit, insbesondere die weltweit einmalige und patentierte Möglichkeit eine farbneutrale Anmutung der Beschichtung zu gewährleisten, wurde an der JLU bereits gezeigt. Ziel des Vorhabens war die Validierung derartiger Beschichtungen für den großflächigen Einsatz im Architekturglasbereich. Hierzu gehörten die Integration zusätzlicher optisch wirksamer Zwischenschichten zur Erhöhung des Schalthubs sowie insbesondere die Umstellung von der Abscheidung im Labormaßstab auf industrierelevante großflächenfähige Sputter-Prozesse. Hierbei ist insbesondere eine deutliche Absenkung der hohen Substrattemperaturen der Beschichtungen im Labormaßstab erforderlich. Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST. Am Ende sollte ein Produkt-Demonstrator mit einer im Technikumsmaßstab üblichen Größe von 30 x 30 cm2 stehen. Damit sollte eine funktionale und kostenoptimierte Alternative zu elektrochromen und photochromen Glasfassaden präsentiert werden, welche im Anschluss die Verwertung ermöglicht.

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