CoLab4DigiTwin - Collaboration for digital twin; Teilvorhaben: Entwicklung Smart Services
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Abstract
Digitale Zwillinge verändern die Planung und den Betrieb von Produktionsanlagen grundlegend, bringen in der Praxis jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich. Relevantes Planungs- und Anlagenwissen liegt typischerweise über heterogene Werkzeuge und Systeme verteilt vor, ohne dass ein durchgängiger, disziplinübergreifender Zugriff möglich ist. Spezialwissen ist an einzelne Personen gebunden, Dokumentationen liegen in unstrukturierten Formaten vor, und die Validierung von Planungsständen erfordert kostspielige physische Iterationen. Dies führt zu Medienbrüchen, Informationsverlusten und ineffizienten Entscheidungsprozessen entlang der gesamten Planungs- und Ausführungskette. Das Teilvorhaben „Entwicklung Smart Services“ des August-Wilhelm Scheer Instituts adressierte diese Probleme durch intelligente, KI-gestützte Dienste, die den digitalen Zwilling als kollaborative Wissens- und Arbeitsplattform im industriellen Anlagenbau erlebbar machen. Ziel war ein fachübergreifender Informationsfluss, ohne bestehende Systemlandschaften oder Arbeitsabläufe der beteiligten Disziplinen grundlegend zu verändern. Grundlage der Arbeiten bildete das im Verbund gemeinsam entwickelte CoLab4DigiTwin-Datenmodell, das als einheitliche, domänenübergreifende Datenstruktur die Schnittstellen zwischen den Fachbereichen definiert; das Teilvorhaben nutzte und erprobte dieses Modell als strukturelle Grundlage seiner Dienste.
