DZL Klinische Studie: Frühzeitige Erkennung der akuten Exazerbation bei Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose - eine Pilotstudie (AE-IPF)
Schlussbericht Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
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Abstract
Ziel dieser Pilotstudie war es festzustellen, ob eine akute Verschlechterung der IPF im Sinne einer akuten Exazerbation durch kontinuierliches, tägliches Heimmonitoring der FVC mittels Spirometrie früh erkannt werden kann und für diese Zwecke für die Patienten praktikabel ist. Zudem wurden Blut-, Urin-, Nasenabstrich- und Sputumproben abgenommen und diese nach potentiellen Biomarkern untersucht, die für die Prognose einer IPF richtungsweisend sind. Diese Studie soll dann im Weiteren als Grundlage für eine Therapiestudie zur akuten Exazerbation der IPF dienen, um eine frühzeitige Diagnose der AE-IPF stellen zu können und eine entsprechende zeitnahe Therapie einzuleiten. Aufgrund der Corona Pandemie kam es bei der Datenanalyse zu Verzögerungen. Weitere Ergebnisse folgen noch. Bei erfolgreicher Datenauswertung erhoffen sich die teilnehmenden Studienleiter Informationen bzgl. der Korrelation der Änderung der FVC-Werte aus den Heimspirometrie-Messungen mit dem Auftreten von Exazerbationen. Darüber hinaus wird untersucht, in wieweit die Heimspirometrie-Messungen im Allgemeinen durchführbar sind und wie diese sich zur Früherkennung einer AE-IPF eignen. Es wird ebenfalls die Korrelation der FVC-Werte aus dem Heimspirometrie-Messungen mit den Messungen der 3-, 6-, 9- und 12-Monatsvisiten in der Klinik analysiert. Aus dieser Korrelation kann dann die Genauigkeit der Heim-Messungen erschlossen werden. Zudem werden auch die Korrelationen der FVC-Werte der Heimspirometrie-Messungen mit der Lebensqualität und mit der Überlebensdauer analysiert.
