Jugend forscht Bundesfinale 2025 - 60 Jahre Jugend forscht
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Abstract
Das Bundesfinale Jugend forscht 2025 fand vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 in Hamburg statt und bildete den Höhepunkt der 60. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Es ist im Zusammenhang mit dem Gesamtprojekt "Bundesfinale Jugend forscht" zu betrachten. Ausgerichtet wurde das Jubiläumsfinale gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg als Bundespateninstitution. Premiumförderer der Siegerehrung war die Lufthansa Technik AG. Für das Bundesfinale hatten sich 167 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit insgesamt 112 Forschungsprojekten qualifiziert. Sie waren zuvor als Landessiegerinnen und Landessieger aus den Wettbewerben der Länder hervorgegangen. Während der vier Finaltage präsentierten die Teilnehmenden ihre Arbeiten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Eine hochkarätig besetzte Bundesjury bewertete die Projekte auf Grundlage der schriftlichen Arbeiten, der Präsentationen am Ausstellungsstand und der persönlichen Fachgespräche mit den Jungforschenden. Das Bundesfinale machte in besonderer Weise sichtbar, welchen Beitrag Jugend forscht zur Förderung junger MINT-Talente leistet. Die Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse einem breiten Publikum vorzustellen, mit Expertinnen und Experten in den fachlichen Austausch zu treten und wichtige Impulse für ihre weitere persönliche, wissenschaftliche und berufliche Entwicklung zu gewinnen. Zugleich bot die Veranstaltung eine Plattform für Wissenstransfer und bundesweite Vernetzung innerhalb des Jugend forscht Netzwerks. Neben dem Wettbewerbsgeschehen standen die öffentliche Präsentation der Projekte, der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie die Würdigung des Engagements der vielen ehrenamtlich und institutionell Beteiligten im Mittelpunkt. An der Ausstellung, der Sonderpreisverleihung und der Siegerehrung nahmen zahlreiche Netzwerkpartner, Wettbewerbsleitungen, Projektbetreuende, Preisstifter, Förderer sowie Gäste aus Bund, Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft teil. Damit erfüllte das Bundesfinale auch seine wichtige Funktion als bundesweite Netzwerk- und Dialogplattform. Bei der Sonderpreisverleihung an der Helmut-Schmidt-Universität mit mehr als 700 geladenen Gästen wurden zahlreiche hochwertige Geld- und Sachpreise, Forschungspraktika, Studienreisen und weitere Förderangebote vergeben. Die Veranstaltung würdigte sowohl die Leistungen der jungen Forschenden als auch das besondere Engagement der Preisstifter und Förderer. Den öffentlichkeitswirksamen Abschluss bildete die Siegerehrung am 1. Juni 2025 bei Lufthansa Technik vor rund 1200 Gästen. Anwesend waren unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unter dessen Schirmherrschaft Jugend forscht steht, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, Bundesbildungsministerin Karin Prien, Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Prof. Dr. Klaus Beckmann, sowie Harald Gloy, Mitglied des Vorstands der Lufthansa Technik AG. Im Rahmen der Siegerehrung wurden die Bundessiegerinnen und Bundessieger der sieben Fachgebiete sowie die Gewinnerinnen und Gewinner der drei Sonderpreise mit Bundessiegstatus ausgezeichnet. Der Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit ging an Oskar Rost und Marius Strauß aus Thüringen. Mit dem Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit wurde Louis Schwarzlose aus Hamburg ausgezeichnet. Den Preis der Bundesforschungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielt David Rutkevich aus Berlin. Das Jubiläumsfinale 2025 zeigte eindrucksvoll, wie Jugend forscht junge Menschen dazu befähigt, eigene Fragen zu stellen, wissenschaftlich zu arbeiten, zu forschen und zu entwickeln sowie Ergebnisse überzeugend zu präsentieren. Zugleich wurde deutlich, welche Bedeutung das Zusammenwirken von Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Förderern, Ehrenamtlichen und öffentlichen Partnern für eine wirksame MINT-Nachwuchsförderung hat. Das Bundesfinale 2025 war damit nicht nur der Abschluss einer erfolgreichen Wettbewerbsrunde, sondern auch ein sichtbares Zeichen für 60 Jahre Talentförderung, wissenschaftliche Neugier und gesellschaftliches Engagement im Jugend forscht Netzwerk.
