Verbundprojekt: Beanspruchungsgerechte Rotationsplanung in Produktion und Logistik (proRotation); Teilprojekt: Erforschung von Beanspruchungsszenarien und Strategien zur Job Rotation
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : in der Fördermaßnahme Innovative Arbeitswelten im Mittelstand
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Abstract
Vor dem Hintergrund einer alternden Erwerbsbevölkerung und einer insgesamt steigenden Krankheitslast gewinnt die Frage nach alters- und gesundheitsgerechter Arbeitsgestaltung zunehmend an Bedeutung (Findeisen, Hölzle, & Ohlhausen, 2026). Eine beanspruchungsgerechte Job Rotation stellt eine arbeitsorganisatorische Maßnahme dar, die zum Belastungsausgleich eingesetzt werden kann. Insbesondere die richtige Planung und Auslegung der Arbeitsplatzwechsel sowie der Umgang mit höchstpersönlichen Gesundheitsdaten, die aus Wearables gewonnen werden, stellen für unerfahrene Unternehmen eine große Herausforderung dar. Das Forschungsprojekt proRotation bildet für KMU die Grundlage, eine beanspruchungsorientierte Job Rotation im eigenen Unternehmen zu planen und einzuführen. Dafür adressiert das Projekt die folgenden Schwerpunkte:
- Identifikation von Beanspruchungskriterien: Welche physischen und psychischen Beanspruchungen müssen bei der Rotationsplanung auf der Shopfloor-Ebene berücksichtigt werden? (z.B. Körperliche Beanspruchungen: Heben, Gehen sowie psychische Beanspruchungen: Termindruck, Überstunden, Monotonie, …)
- Assistenzsystem: Wie sieht ein Assistenzsystem zur Rotationsplanerstellung aus?
- Einführungsprozess: Wie sieht ein partizipativer Planungs- und Einführungsprozess aus, damit die beanspruchungsgerechte Job Rotation erfolgreich eingeführt wird?
