e:Med Initiative - SeneSys (for iLymTx) - Teilprojekt SP5: Seneszenz-basierte systemmedizinische Stratifikation zur individualisierten Lymphomtherapie - Teilprojekt D

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Hannover : Technische Informationsbibliothek
München : oekom verlag

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Das Senesys Konsortium adressierte die klinisch hochrelevanten Frage, inwieweit individuelle Krebserkrankungen gegenüber medikamentöser Tumortherapie in das Apoptose-alternative ultimative Zellzyklus-Exit-Programm Seneszenz eintreten, und soll den Beitrag dieses seneszenten Zustandswechsels als günstig oder ungünstig für das Langzeit-Therapieergebnis bewerten. Das Gesamtziel des Vorhabens basierte auf der Hypothese, dass die systemmedizinische Identifikation von Tumor-Subtypen eine wesentliche Zusatzinformation darstellt, deren Relevanz wir i.S. neuer prädiktiver Biokmarker, therapielenkender Stratifikatoren und als konzeptionell innovative Zielprinzipien demonstrieren und klinisch nutzen werden. Das Teilprojekt SP5 befasste sich dabei mit der mathematische Modellierung und Signalweg-Pertubations-Studien zur Identifikation auf Molekularprofil und Seneszenz-Fähigkeit basierenden neuen DLBCL- Cluster-Modellen. Der Ausgangspunkt des Projektes lag dabei in einer Zeit, in der die mathematische Modellierung und quantitative, systembiologische Untersuchung von Prozessen der Signaltransduktion und der Genregulation einen signifikanten Aufschwung genommen hatte. Dabei standen vor allem Signalprozesse im Vordergrund, die in Krebserkrankungen gestört sind. Während das Verständnis von einzelnen Prozessen und der Effekt einzelner Perturbationen aufgrund expandierender Daten in Zelllinien schon deutlich gestiegen war, gab es erste Überlegungen und Studien zur Analyse von Patienten- und Patientengruppen-spezifischen Modellen. Die theoretischen Arbeiten folgten dabei der Untersuchung und Klassifikationen der Pertubationen in Patienten und Patientensubgruppen und waren bis dahin durch die verfügbaren Daten limitiert.

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