Verbundprojekt tubLAN Q.0; Teilvorhaben: Technische Universität Berlin - Ein quantengesichertes Campusnetzwerk basierend auf sub-Poissonschen Quantenlichtquellen

Schlussbericht

Abstract

Im Rahmen des Verbundprojektes tubLAN Q.0 soll ein Demonstrator eines quantengesicherten Mehrparteien-Netzwerkes im Herzen Berlins entstehen, der die Randbedingungen urbaner Kommunikationsinfrastrukturen, wie Kompatibilität zu Glasfasernetzen und Konnektivität zu externen Q-LANs, von Grund auf per Design berücksichtigt. Die Sicherheit der Datenkommunikation wird dabei durch die Implementation geeigneter Protokolle zur Quantenschlüsselverteilung (engl.: quantum key distriubtion (QKD)) ermöglicht, wofür leistungsfähige, festkörperbasierte Einzelphotonenquellen (EPQs) entwickelt und implementiert werden.

Im Rahmen des Teilvorhabens der TUB (TV-TUB) werden die für das Q-LAN erforderlichen QKD-Verbindungen realisiert und hierfür EPQs als kompakte Demonstratoren ausgelegt. Für das Q-LAN selbst wird das Protokoll der Messbauteilunabhängigen (engl.: measurement-device independent (MDI)) QKD angestrebt (Szenario 1). Hierfür werden EPQs auf Basis von Halbleiter-Quantenpunkten (QPs) mit Emissionswellenlängen im Telekom O-Band (1300 nm) eingesetzt. Die Konnektivität zu anderen Q-LANs wird durch eine QKD-Verbindung in freistrahloptischer (FSO) Konfiguration ermöglicht (Szenario 2). Hier soll erstmals das BB84 Protokoll mit EPQs basierend auf zweidimensionalen (2D), atomar dünnen Übergangsmetall-Dichalcogeniden (engl.: transition metal dichalcogenides (TMDCs)) mit Emissionswellenlängen um 800 nm implementiert werden soll.

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