MOPPL: Modellkopplung zur integrierten Optimierung langfristiger Transformationspfade - Koevolution, Koordination und Robustheit unter Berücksichtigung verschiedener Systemebenen
gemeinsamer Abschlussbericht des Forschungsvorhaben
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Das Vorhaben "MOPPL - Modellkopplung zur integrierten Optimierung langfristiger Transformationspfade - Koevolution, Koordination und Robustheit unter Berücksichtigung verschiedener Systemebenen" trägt zur Netzplanung integrierter Energieinfrastrukturen bei. Insbesondere wurden ökonomische Wirkmechanismen zwischen den bisher überwiegend getrennt voneinander geplanten Energiesystemen für Strom und Wasserstoff (H2) qualitativ und quantitativ analysiert werden, welche für die zukünftige Netzplanung von Relevanz sind. Schwerpunkt des Vorhabens MOPPL bildete die methodische Weiterentwicklung von Modellen zur Analyse der Auswirkungen einer Kopplung zwischen Gas- und Stromnetzen unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen variabler EE-Einspeisung und Netzengpässen im Stromnetz bei der zukünftig zu erwartenden H2-Netzinfrastruktur. Für eine integrierte Betrachtung der Sektoren erfolgte die Entwicklung und Implementierung eines mathematischen Verfahrens zur Kopplung von Energiesystem- und Infrastrukturmodellen für H2 und Strom unter Berücksichtigung der Sektoren Verkehr und Wärme. Die erarbeitete Methode wurde anschließend in Fallstudien angewendet, um Referenz-Ergebnisse einer gekoppelten Investitionsplanung zu erhalten, welche als komplementäre Alternative zu aktuellen Planungsprozessen genutzt werden können, um Interaktionen zwischen Investitionsplanung und Netzbetrieb - bei zeitgleicher Beachtung der anderen Energiesektoren - abzubilden.
