Verbundprojekt: Transparenz und Sensibilisierung in ubiquitären Rechnerwelten (UbiTrans); Teilvorhaben: Nutzer:innen-Typen und deren Praktiken des Umgangs mit webbasierten Inhalten
Abschlussbericht
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Abstract
Web-Browser sind heute die zentrale Schnittstelle für vielfältige Alltagsaufgaben und verarbeiten dabei zunehmend sensible persönliche Daten. Für Nutzer:innen ist jedoch oft nicht transparent, welche Daten im Hintergrund gesammelt werden (Tracking) oder wie sekundäre Inhalte (z. B. Fake News) sie beeinflussen. Der bisherige technische Stand bot meist nur Lösungen, die unerwünschte Inhalte pauschal blockieren (z. B. Adblocker). Solche Ansätze nehmen den Nutzer:innen jedoch die Möglichkeit, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Daten zu treffen, und gefährden teils grundlegende digitale Geschäftsmodelle.
Das primäre Ziel des Vorhabens bestand darin, Bürger:innen in die Lage zu versetzen, bewusste Entscheidungen hinsichtlich ihrer Privatsphäre im Web zu treffen. Im Fokus dieses Teilvorhabens stand die Prämisse, dass Internetnutzer:innen heterogen sind und nicht mit einem "One-Size-Fits-All"-Ansatz geschult werden können. Daher war es das Ziel, soziologisch fundierte Nutzer:innen-Typen zu identifizieren, deren spezifische Alltagspraktiken zu analysieren und darauf aufbauend maßgeschneiderte Schulungs- sowie Bedienkonzepte (Transparenz-Tools) zu entwickeln und zu evaluieren.
