CU-TRADE- Neue Wege zum chemischen Entkoppeln von Wachstum und Immunität
Schlussbericht zum Vorhaben im Rahmen von Bioökonomie International 2016
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Abstract
In vielen Pflanzen besteht ein ‚growth-defense tradeoff‘, d.h. Pflanzen mit einer stark ausgeprägten Abwehrreaktion bei Pathogenbefall weisen ein reduziertes Wachstum auf. Dies kann zu erheblichen Ernteverlusten führen. Im Rahmen des Projektes CU-TRADE sollten Substanzen identifiziert werden, die in nicht-transgenen Ansätzen die Kopplung zwischen Wachstum und Immunantwort aufheben. Dadurch soll das Wachstum unterstützt werden ohne die Immunantwort zu beeinträchtigen. Im Vorfeld waren zu diesem Zweck ein Arabidopsis Modellsystem für chemisch genetisches Screening und eine geeignete Ausgangsverbindung (Ro8-4304) für Optimierungen mittels organochemischer Modifikation etabliert worden. Das Hauptziel von Arbeitspaket 1 war die Etablierung eines Screeningsystems in Nutzpflanzen, von Arbeitspaket 2 die Synthese von Derivaten der Ausgangsverbindung und deren Kopplung an eine Matrix für die Suche nach möglichen Bindeproteinen, von Arbeitspaket 3 das chemisch genetische Screening mit dem Arabidopsis Modellsystem, von Arbeitspaket 4 die Validierung identifizierter Verbindungen oder Derivate, und von Arbeitspaket 5 die Aufklärung von Signalwegen zur Umsetzung der Wirkung der potentiell entkoppelnden chemischen Verbindungen.
