DrACO2 - Modellierung und Entwicklung der Dekarbonisierung einer Abfallverbrennungsanlage durch Rauchgasaufbereitung mit CO2-Bereitstellung; Teilvorhaben: Simulative Untersuchung einer Gen5-Abfallverbrennungsanlage

Abschlussbericht

dc.contributor.authorBiro, Annika
dc.contributor.authorDinkelacker, Friedrich
dc.contributor.authorScharf, Roland
dc.date.accessioned2026-08-18T12:11:17Z
dc.date.available2026-08-18T12:11:17Z
dc.date.issued2026-08-18
dc.description.abstractAbfallverbrennungskraftwerke (AVK) sichern Entsorgung und Energieversorgung und verfügen bereits über weitentwickelte Rauchgasreinigungsverfahren. Eine nachgeschaltete CO2-Abscheidung mittels wässriger Aminlösungen ist technisch erprobt, stößt bei AVK jedoch auf Herausforderungen: geringere CO2- und höhere O2-Gehalte als in Kohlekraftwerksabgasen, Schadstoffspitzen durch heterogene Brennstoffe sowie ein hoher spezifischer Energiebedarf der Aminwäsche erfordern zielgerichtete Untersuchungen. Sauerstoff und saure Gasbestandteile wie SO2, HCl und NOx beschleunigen die Lösemitteldegradation und erhöhen dadurch die Betriebskosten. Zugleich schaffen BEHG-Kostenanreize und CCU/CCS-Pfade Handlungsdruck und Chancen. Ziel des Verbundprojekts DrACO2 war es, die Wissensbasis zur CO2-Abscheidung an AVK zu erweitern und Betreiber wie den Verbundpartner Energy from Waste GmbH (EEW) bei der Planung und Auslegung zukünftiger Anlagen zu unterstützen. Das Teilvorhaben der LUH untersuchte mithilfe des Simulationssoftwarepakets aspenOne® die Wechselwirkungen zwischen trockener Rauchgasreinigung, Kühlung/Feinstwäsche in einem Direct Contact Cooler (DCC) und Monoethanolamin (MEA)-basierter CO2-Abscheidung und schätzte Degradationsmechanismen unter AVK-spezifischen Bedingungen ab. Das AVK von EEW in Delfzijl diente als Referenzkraftwerk. Die Rauchgasreinigung wurde mithilfe von Auslegungsdaten des Kraftwerks modelliert und validiert, während DCC und CO2-Abscheidung fiktive Anlagen darstellen und anhand von Literaturdaten ausgelegt, parametrisiert und validiert wurden. Eine Erweiterung der vorhandenen Rauchgasreinigung ist auch bei modernen AVK wie Delfzijl notwendig, um die MEA-Verluste aufgrund von sauren Gasbestandteilen niedrig zu halten. Die Projektergebnisse unterstützen Betreiber bei Investitionsentscheidungen und bilden eine fundierte Grundlage für wissenschaftliche Folgeuntersuchungen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/42059
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/41126
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationGottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Institut für Kraftwerkstechnik und Wärmeübertragung
dc.relation.affiliationGottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Institut für Technische Verbrennung
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.subject.otherDirect Contact Coolereng
dc.subject.otherCO2-Abscheidungger
dc.subject.otherAminwäscheger
dc.subject.otherMEAger
dc.subject.otherDegradationeng
dc.subject.otherDCCger
dc.subject.otherSimulationger
dc.titleDrACO2 - Modellierung und Entwicklung der Dekarbonisierung einer Abfallverbrennungsanlage durch Rauchgasaufbereitung mit CO2-Bereitstellung; Teilvorhaben: Simulative Untersuchung einer Gen5-Abfallverbrennungsanlageger
dc.title.subtitleAbschlussbericht
dc.typeReport
dcterms.extent133 Seiten
dtf.duration01.01.2022-31.12.2025
dtf.funding.funderBMWE
dtf.funding.program03EE5110B
dtf.funding.verbundnummer01239007
tib.accessRightsopenAccess

Files

Original bundle
Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
Abschlussbericht_DrACO2_LUH_FZK03EE5110B.pdf
Size:
4.34 MB
Format:
Adobe Portable Document Format
Description: