ADAProQ
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Abstract
Neue Technologien und Werkstoffe, zunehmende Bauteilkomplexitäten sowie ein steigendes Qualitätsbewusstsein der Abnehmer entlang der Wertschöpfungskette führen zu gesonderten Anforderungen in der industriellen Fertigungstechnik der Automobilindustrie. Die bauteilspezifische Qualitätssicherung erfolgt insbesondere bei hohen Stückzahlen in aller Regel stichprobenartig, was bei der Fertigung von kundenspezifischen Produkten nur schwer umzusetzen ist. Der Ermittlung etwaiger Fehlerursachen und deren Gegenwirkung wird aufgrund der hohen Fertigungskomplexität oftmals heuristisch und/oder mit einem enormen personengebundenen Erfahrungswissen begegnet. Ziel des Projektes ist die Analyse der Wirkgrößen von Einzelteilgeometrie und Prozessparameter des Zusammenbaus und die Evaluierung der Auswirkung auf die Qualität und die Leistungsfähigkeit eines Fahrwerkbauteils virtuelle Simulationsmodelle liefern synthetische Daten für ein KI unterstütztes Prognosemodell der Qualität und Leistungsfähigkeit und dienen als Basis für die spätere Integration einer adaptiven Steuerung in der Fertigung. Mittels prototypischer Fertigung werden Prozessdaten gesammelt und mit den Prototypen Teststandversuche durchgeführt. Diese Daten werden mit den virtuellen Informationen korreliert und dienen ebenfalls als Trainingsmaterial für das Prognosemodell. Basierend auf den Daten, die in einem späteren Schritt der Fertigung gemessen werden, wird das Prognosemodell Handlungsempfehlungen mithilfe eines Optimierungsalgorithmus ableiten und diese einem Mitarbeiter über ein Human-Machine Interface zur Verfügung stellen.
