Verbundvorhaben H2Mare_VB3: TransferWind - H2Mare Forschungs-Transfer; Teilvorhaben: Rahmenbedingungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Offshore-Anlagen und Erarbeitung eines integrierten Energie- und Wassermanagements zur konzeptionellen Übertragung auf andere PtX-Insellösungen
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Abstract
Das DECHEMA-Teilprojekt im Verbundvorhaben TransferWind adressierte fünf miteinander verknüpfte Themenbereiche in vier Arbeitspaketen. Querschnittlich standen die Verbundprojektkoordination (AP 0) sowie Kommunikation, Wissenstransfer und Stakeholder- Engagement (AP 1) im Mittelpunkt. Die effiziente Zusammenarbeit sollte durch Projekt- und Meilensteinplanung, regelmäßiges Monitoring sowie ein webbasiertes Daten- und Dokumentenmanagement-System abgesichert werden (AP 0). Zudem war vorgesehen, den Austausch innerhalb von H₂Mare über ein Wissenschaftsgremium (AP 1.1) sowie durch plattform- und leitprojektübergreifende Vernetzung zu strukturieren (AP 1.2, 1.3, 1.4).
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der methodischen Weiterentwicklung des Life Cycle Assessment (LCA) für den Offshore-Bereich (AP 4.2). Da Bau, Betrieb und Rückbau geplanter Offshore-Erzeugungs- und Produktionsanlagen für H₂ und PtX-Produkte bislang kaum untersucht wurden und spezifische methodische Fragen aufwerfen, diente die LCA nach ISO 14040/14044 als Ausgangspunkt. Ziel war die Weiterentwicklung des LCA-Ansatzes für Offshore-Plattformen und die darauf befindlichen Produktionsanlagen. Dabei sollten auch zusätzliche offshore-relevante Wirkungsindikatoren geprüft werden, etwa lokale Umweltauswirkungen durch das Ablassen von Salzsole nach Meerwasserentsalzung sowie Fragen zu Umrüstung versus Neubau und zur Allokation.
Parallel dazu sollte das Wassermanagement für PtX-Produktionsanlagen in Insellagen weiterentwickelt werden (AP 5.2). Hierzu sollten Erkenntnisse aus dem Spezialfall Offshore-PtX auf PtX-Insellösungen übertragen und ein Wassermanagement-Rahmenkonzept "Water-for-X" sowie eine modellhafte Verknüpfung von Simulationsansätzen für Wassermanagement und PtX-Verfahren entwickelt werden
