Zukunftscluster QVLS-iLabs: communication, coordination and support Lab (c2s-Lab)

Schlussbericht

Abstract

Weltweit wird intensiv daran gearbeitet, das Potenzial von Quantentechnologien (QT) für neuartige Anwendungen nutzbar zu machen. Neben wissenschaftlichen Fortschritten gewinnen dabei zunehmend industrielle und strategische Aspekte an Bedeutung. Als junge und dynamisch wachsende Initiative bringt das Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um die Entwicklung und Anwendung von QT zu beschleunigen. Mit dem gemeinnützigen Verein QVLS e.V. wurde eine Dachorganisation geschaffen, die die strategische Weiterentwicklung des Innovationsökosystems unterstützt. Der Zukunftscluster QVLS-iLabs ist Teil der Förderinitiative Clusters4Future des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Ziel ist es, exzellente Forschung in marktfähige Anwendungen zu überführen und ein regionales Innovationsnetzwerk für Quantentechnologien in der Region Hannover-Braunschweig zu stärken. Mehr als 20 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft bündeln ihre Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entwicklung neuer Technologien über industrietaugliche Prozessketten bis hin zu Infrastruktur, Wissenstransfer und frühen Anwendungen.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf Quantencomputing auf Basis von Ionenfallen und neuartige Anwendungen der Quantenmetrologie sowie auf der Integration, Miniaturisierung und Skalierung von Quantentechnologien. Der Zukunftscluster adressiert sechs zentrale Zukunftsszenarien, darunter ionenbasierte Quantencomputer, Cloud-Zugang zu Quantentechnologien, transportable Atomuhren, Atominterferometrie, nanoskalige Photonik sowie quantensichere Kommunikation. Die technologische Arbeit erfolgt in drei Integration Labs (iLabs) zu den Themen Photonic Integration, Atom and Ion Chip Trap Technology sowie Electronic Integration, in denen Verbundprojekte relevante Basistechnologien entwickeln und vorantreiben. Ergänzt werden die technologischen Arbeiten in den iLabs durch gemeinsame, flankierende Maßnahmen im Coordination, Communication and Support-Lab (c²s-Lab). Das c²s-Lab fungiert als zentrale Schnittstelle im gesamten Zukunftscluster: Es vernetzt die Projekte untereinander, treibt die strategische Weiterentwicklung voran und stärkt die Anbindung an externe Partner aus Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft. Übergeordnetes Ziel ist es, QVLS-iLabs als langfristig selbsttragenden Cluster zu etablieren und damit den Aufbau eines neuen, leistungsfähigen Wirtschaftszweigs im Bereich der Quantentechnologien aktiv mitzugestalten. Durch die komplementäre Zusammenarbeit von PTB, QVLS e.V., hannoverimpuls, Braunschweig Zukunft, Deutsche Messe und phaeno wurde das regionales Innovationsökosystem gestärkt. Dies entspricht dem Ziel des Förderprogramms, regionale Innovationsnetzwerke zu etablieren und die Innovationskraft Deutschlands zu stärken.

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