Reallabor: Westküste100 - Supply-Chain orientierte Energiewende trifft Dekarbonisierung der Industrie; Teilvorhaben: Erforschung des regionalen, sozioökonomischen Transfers mit Fokus auf Kommunikation und infrastrukturelles Regionalmanagement
Schlussbericht
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Abstract
Mit dem Projekt WESTKÜSTE100 erfolgte eine sektorenübergreifende Verknüpfung von Wertschöpfungsketten. Der Strombezug aus Erneuerbarer Quellen insbesondere aus Offshore Windenergie und die Dekarbonisierung der Zementindustrie (Zementwerk Lägerdorf Holcim) sowie der Öl- und PetroChemie (Raffinerie Heide) sollten über das Bindeglied grüner Wasserstoff zukunftsfähig werden. Kernstück von WESTKÜSTE100 sollte die Errichtung und der geschäftsfähige Betrieb eines 30-MW-Elektrolysesystems für die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien (Wind) sowie die Ertüchtigung einer Speicherkaverne in Verbindung mit dem Ausbau eines Wasserstoffnetzes für dessen Transport.
Die Entwicklungsagentur Region Heide hat sich bei der Erforschung techno-ökonomischer sowie regionsspezifischer Fragestellungen unter Beachtung der regionalen Partizipation und Kommunikation beteiligt sowie die infrastrukturtechnischen Bedingungen in Hinblick auf eine konzeptionelle Skalierung des Systems auf im Multi-MW-Maßstab (700 MW und größer) erarbeiten. Auf Basis der Erkenntnisse des 30MW-Szenarios erfolgt, in einem revolvierenden Prozess, die Ableitung von Rückschlüssen für das z.B. 700-MW-Szenario (stellenweise unter Einbeziehung weiterer Skalierungsschritte bis hin zum 2GW-Szenario (HyScale100)) sowie die Erarbeitung eines Skalierungskonzeptes.
