Verbundprojekt: Auslegung und Überwachung von Gleitlagern für Windenergieanlagen; Teilprojekt: Unterstützung bei der Entwicklung des VPT sowie des Verschleißmodells und Anwendung der Modelle auf einen aktuellen Antriebsstrang; Akronym/Kurzbezeichnung: JB4WT
Öffentlicher Abschlussbericht
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Abstract
Das Verbundprojekt JB4WT untersuchte gleitgelagerte Planetenräder in Windenergieanlagen, um steigende Anforderungen an Drehmomentdichte, Effizienz und Zuverlässigkeit unter komplexen Betriebsbedingungen zu erfüllen. Zentrale Inhalte waren die Auswahl, Implementierung und Parametrierung von Simulationsmodellen zur Verschleiß- und Einlaufberechnung von Gleitlagern und deren Einbettung in eine automatisierte Tool Chain und darauf basierend die Entwicklung einer Kritikalitätsbewertung spezifischer Lagergeometrien und Betriebsbedingungen. Zusätzlich wurde eine recheneffiziente Methode zur vereinfachten Abbildung hydrodynamischer Gleitlager in Mehrkörpersimulationen entwickelt und in Virtual-Power-Train-Modelle integriert. Prüfstandtests mit unterschiedlicher Systemkomplexität dienten der Validierung der Verschleißsimulationen sowie der Elasto-hydrodynamischen Mehrkörpersimulationsmodelle. Darüber hinaus wurde eine große Robustheit der getesteten Gleitlager gegen Partikeleintrag nachgewiesen. Weiterhin wurde ein Condition-Monitoring-System für gleitgelagerte Planetenräder konzipiert, auf Komponentenprüfständen weiterentwickelt und abschließend in einer Planetenstufe unter realen Umgebungsbedingungen validiert. Flender stellte dabei sicher, dass die erarbeiteten Methoden und Modelle industriell relevant und in aktuelle wie zukünftige Getriebeentwicklungen überführbar sind.
