Erstellung einer dreidimensionalen Karte fibrotischen Gewebes - klinische, molekularbiologische und bioinformatische Analysen; Subprojekt 1 - Untersuchung der zellulären Ursprünge und Differenzierungswege von Myofibroblasten in der Nierenfibrose mittels genetischer Zellverfolgung und Einzelzell-Sequenzierung in Mausmodellen und humanen Proben.
Schlussbericht
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Abstract
Organfibrose stellt die gemeinsame Endstrecke nahezu aller chronischen Erkrankungen in unterschiedlichen Organsystemen dar und ist mit einem erheblichen Anteil der Mortalität in der entwickelten Welt assoziiert. Trotz ihrer klinischen Relevanz existieren bislang nur wenige wirksame Therapien, was wesentlich auf ein unvollständiges Verständnis der zellulären Ursprünge und molekularen Mechanismen der Fibrose zurückzuführen ist.
Zentrale Effektorzellen der Fibrose sind Myofibroblasten. Deren Ursprung, Heterogenität sowie die Mechanismen ihrer Aktivierung sind jedoch weiterhin kontrovers diskutiert. Ziel des Vorhabens FibroMap ist es daher, die zellulären und molekularen Grundlagen der Fibrose systemmedizinisch zu entschlüsseln. Im Fokus stehen dabei die räumliche und funktionelle Charakterisierung fibroseinduzierender Zellpopulationen in Niere und Knochenmark sowie die Identifikation früher präfibrotischer Stadien, potenzieller Biomarker und therapeutischer Zielstrukture
