Schlussbericht: Nutzung von Galaxienhaufen als Gravitationslinsenteleskope und Studium der Entstehung des extrem diffusen Haufens Abell 1631
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Das geförderte Forschungsprojekt bestand aus zwei Teilprojekten, der Erforschung des extrem irregulären und diffusen Galaxienhaufens Abell 1631 und die genaue Charakterisierung der beiden Galaxienhaufen RXCJ1717.1+2931 und RXCJ1317.1-3821, die als Gravitationslinsenteleskope genutzt werden sollen. Abell 1631 wurde mit XMM-Newton in drei Aufnahmen beobachtet. Wir haben die Röntgendaten der Beobachtungen benutzt um die Struktur des Haufens im Detail zu untersuchen und die Frage zu klären, ob sich dieser Haufen in einem frühen Stadium der Entwicklung befindet oder gerade einen Zusammenstoß hinter sich hat und ob aus diesem System ein regulärer Galaxienhaufen mit einer Kernregion niederer Entropie entstehen kann. Wir konnten beide Fragen klären und nachweisen das sich A1631 in einem frühen Entwicklungsstadium befindet und dass in Galaxienhalos genügend Material niedriger Entropie steckt um später einen kühlen Haufenkern zu bilden. Bei den neuen Beobachtungen von RXCJ1717.1+2931 und RXCJ1317.1-3821 war die erste gut und die zweite unbrauchbar. Sie wird wiederholt. Für RXCJ1717.1+2931 konnte mit den Beobachtungen ein genaues Massenprofil erstellt werden, was ein Hauptziel der Beobachtungen war. Außerdem stellte sich der Haufen als äußerst sphärisch symmetrisch heraus, in stärkerem Maß als wir es bisher an anderen Haufen beobachtet hatten. Die Berechnung eines genauen Linsenmodells und die Identifikation von lichtverstärkten Hintergrundgalaxien ist im Rahmen unserer Kollaboration noch im Gange.
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