Innovationsraum: BioBall - TransRegBio - Transformationsanalyse und Gestaltungskonzepte für eine regionale Bioökonomie (Teilprojekt B) - Umsetzungsphase

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Sechs Jahre lang setzte sich der Innovationsraum Bioökonomie im Ballungsraum (BioBall) für eine Beschleunigung der stofflichen Nutzung von biogenen Reststoffen und Abfallströmen in der dicht besiedelten Metropolregion FrankfurtRheinMain ein. Der Innovationsraum wurde von der Provadis Hochschule koordiniert. Die DECHEMA hat im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitvorhabens TransRegBio Analysen erstellt und das Vorhaben OrgaBioBall (Geschäftsstelle) bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

"TransRegBi" hatte die übergeordnete Aufgabe, den Innovationsraum BioBall an den strategischen Zielen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" auszurichten. Mit Fokus auf den entwickelten bioökonomischen Technologien, wurden Hemmnisse und Treiber zu deren Markteinführung erfasst und bewertet, Umweltwirkungen anhand von Lebenszyklusanalysen berechnet sowie der Einfluss der von den Technologien verursachten Biomassenachfrage auf der makroökonomischen Ebene auf Phänomene wie die Landnutzung, biologische CO2-Speicherung und Biodiversität modelliert.

Insgesamt 15 Verbundprojekte zur kreislaufbasierten Bioökonomie konnten durch den Innovationsraum BioBall in der Metropolregion realisiert werden. Forschungsziel waren biobasierte Lösungen für Schlüsselindustrien aus der Chemie, Ernährung, Futtermittel sowie Kunststoffe und Baumaterialien. Diese Branchenvielfalt zeigt auf, wie divers die möglichen Anwendungen sind. Dahinter stehen komplexe Prozessketten, um Kreisläufe zu schließen, Treibhausgasemissionen zu senken und dabei zusätzliche regionale Wertschöpfung zu generieren.

Die gute Vernetzung der Beteiligten in der Region war Voraussetzung, um Synergien zu erzeugen und Kooperationen zu initiieren. Diese sind notwendig, um beispielsweise die Hürden zwischen einem biogenen Rest- oder Abfallstoff auf dem Weg zu einem Sekundärrohstoff zu überwinden. Denn nur so können die biobasierten zirkulären Innovationen zu marktfähigen Produkten ausgebaut werden.

Der Innovationsraum integrierte deshalb einen erweiterten Kreis an Stakeholdern, der nicht nur die am Projekt beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen umfasste, sondern auch Vereine und Verbände, Politik, kommunale Verwaltungen und letztendlich die Gesellschaft. Der Aufbau und die Pflege dieses Netzwerkes gehörten zu den wichtigsten Aufgaben von BioBall und spiegelten sich insbesondere in den Arbeitspaketen der DECHEMA wider.

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